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'HAUNTING REQUIEMS' - Reviews


DEUTSCH  ]

Rock Hard, 7,5/ 10:

 

“Die Gesamtspielzeit von 'Haunting Requiems' gaukelt einen Longplayer vor, jedoch handelt es sich hier um eine Doppel-MCD. Das ’97er Demo 'Above Twilight Wings' wurde um sechs Songs aufgestockt, was aber Sinn macht, da besagtes Sammler-Kleinod sicher nicht in allzu vielen Metal-Haushalten vorrätig sein wird. Die schon damals vordergründigen Parallelen zu At The Gates und Dark Tranquillity haben sich mittlerweile zu eigenständigem, melodischem Death Metal entwickelt. Die gelegentlichen NWOBHM-Anwandlungen der Gitarrenabteilung ('Eternal Solar Eclipse') werden durch eine geile Coverversion von Maiden’s 'Prowler' getoppt. 'Haunting Requiems' seit langem die beste Veröffentlichung einer deutschen Newcomer-Band.”

 

 

Legacy, 12/ 15:

 

„BURDEN OF GRIEF sind keine Unbekannten mehr im deutschen Underground, konnten sie doch bereits mit der ‘97 veröffentlichten MCD 'Above Twilight Wings' für erstklassige Resonanzen sorgen. 'Haunting Requiems' enthält neben den Songs besagter MCD auch noch sechs neue Songs, inklusive einer gelungenen Coverversion des Iron Maiden-Klassikers 'Prowler'. Stilistisch lassen sich die Kasselaner durchaus dem Göteborg-Stil zuordnen, BURDEN OF GRIEF begehen jedoch glücklicherweise nicht den Fehler, ihre Vorbilder zu kopieren, sondern setzen durchaus eigene Akzente. Insbesondere die Melodien besitzen hohen Wiedererkennungswert und lassen 'Haunting Requiems' zu einer kurzweiligen Angelegenheit werden. Aber auch das Riffing wirkt durchdacht und durchaus eigenständig, hier agiert man ähnlich souverän wie Behind The Scenery, die ja auch aus Deutschland stammen. Ein gelungener Einstand, der jedem Anhänger melodischen Death Metals gut reinlaufen dürfte.”

 

 

Metal - The Dark Site, 10/ 10:

 

“Grind Syndicate Media liefern uns mit 'Haunting Requiems' erneut einen Hammer der obersten Güteklasse. Treibender, melodischer Death Metal der vom Opener 'Smashed To Pieces' über das Maiden-Cover 'Prowler' bis hin zum Outro auf einem absolut hohen Qualitätslevel bolzt, so dass man schon beim ersten Hören vollkommen in den Bann von BURDEN OF GRIEF gezogen wird. Durch die eindrucksvolle Verschmelzung von Melodie und Härte liegen Vergleiche zu Acts wie At The Gates, Dismember und Unanimated in ihren Anfangstagen auf der Hand. Wer also auf mitreißenden Death Metal der Marke Schweden steht und die nötige Portion Heaviness nicht missen möchte, hat keine andere Wahl als hier zuzuschlagen und sich mit 'Haunting Requiems' zuzudröhnen. Denn dieses Album schmettert dich einem glühenden Feuerball gleich, erbarmungslos zu Boden, um dich anschliessend in den noch lodernden Flammen deinem erbärmlichen Schicksal zu überlassen. Dieser Band gehört in der Tat die Zukunft! Ich bin überwältigt und vergebe hier wieder einmal vollkommen zu recht die Höchstpunktzahl.“

 

 

Metal Merchant:

 

“Na, da schlägt doch gleich das Herz höher! Freunde von alten Dark Tranquillity, alten Night In Gales und At The Gates brauchen gar nicht mehr weiterlesen, denen kann ich dieses Album gleich als Pflichtkauf nahelegen! Die Kasseler Institution bietet astreinen, melodischen, schwedisch beeinflussten Death Metal, wie man es von den genannten Bands gewohnt ist. So freut man sich auf jeden neuen Song, bis hoppla, mitten drin kommt eine Coverversion: 'Prowler' von Iron Maiden. Der Song wurde ins neue Jahrtausend gerettet, die Umsetzung hört sich auch spitzenmäßig an und irgendwie sticht dieser Song nicht besonders raus, was zum einen heißt, dass das andere Songmaterial auch erste Güte ist und zum anderen, dass BURDEN OF GRIEF den Song sich selbst angepasst haben, obwohl er sehr stark nah dem Original klingt ! Danach folgt mit 'My Beauty’s Embrace' etwas, da man nicht mehr in Worte fassen kann: das wohl beste Stück Schweden Death/ Black, das jemals irgendwo eingespielt wurde! Ab diesem Song wundert man sich: als eingeschworener Underground Lunatic kennt man die Songs. Und nach genaueren hinhören erkennt man, die Songs der damaligen Demo-CD 'Above Twilight Wings', die noch zusätzlich auf die CD gepackt wurden. Für alle Freunde des harten Stahls ein absoluter Pflichtkauf, das Werk einer jungen, hungrigen Band, die mal kurz die internationale Konkurrenz an die Wand bläst!”

 

 

Heavy, oder was?, 9/ 12:

 

“BURDEN OF GRIEF konnten schon in der Vergangenheit positiv auf sich aufmerksam machen.: 'Above Twilight Wings' nannte sich die eigenproduzierte Mini-CD, welche die Undergroundpresse Kopf stehen ließ und es der Band schlussendlich ermöglichte, einen Song auf der 'Unerhört'-CD unserer Kollegen vom Rock Hard zu platzieren. Das Debüt 'Haunting Requiems' stellt nun die überarbeitete Version der bisherigen Werke dar und kann mich zumindest überzeugen. Das Werk beweist, dass hier keine Stümper am Werk sind, zu ausgereift klingen die Kompositionen: Immer wieder gern gehörte schwedische Gitarren-Adaptionen werden mit Thrash- und Death Metal gepaart, die Stimme ist zu keiner Zeit nervig, die Songs sind durchweg interessant gestaltet, Bangerherz was willst du mehr? Aggressionen? Sind vorhanden! Melodien? Zu Genüge am Start! Ne Coverversion? Just listen to 'Prowler'! Value for money? Bei elf Songs und über 48 min Spielzeit dieser Qualitätsstufe kein Problem! Noch Fragen?”

 

 

Deadfall:

 

“'Haunting Requiems', so und nicht anders heißt der erste Langspieler der Melodic Death Metal Combo aus dem östlichsten NRW. Die Songs der beiden zuvor veröffentlichten MCDs wurden digital-remastered und neu veröffentlicht. Das Ergebnis kann sich auf jedenfall sehen lassen. Die 'Haunting Requiems' wurde noch von der kompletten Ur-Besetzung eingespielt. Am Schlagzeug saß zu dieser Zeit noch Christoph Schellöh, welcher die Band Ende '99 verließ und der Bass wurde von Oliver Eikenberg gespielt. Durchgestartet wird gleich mit dem (mittlerweile) Klassiker 'Smashed To Pieces', welcher auf Live-Gigs mit zu den meist gewünschten Songs gehört. Der unverwechselbare Gitarrensound und die infernalische Stimme von Mike zaubern hier einen absoluten Kracher des unkonventionellen Death Metals. Weiter geht's mit 'Paradox Reality', dieser Song rumpelt mit fetten Schlagzeug-Attacken daher und stellt die Gitarrenarbeit fast in seinen Schatten, die ist aber besonders nach der Hälfte des Songs wieder sehr stark. 'Deliverance' ist für die in der Regel sehr schnellen BURDEN OF GRIEF ein langsamer Track der mit ruhigem Gitarrenspiel eingeleitet wird und nach einigen Sekunden von den einsetzenden Drums unterstützt wird. Zusammen mit den Vocals, wirkt dieses Stück schon leicht bedrückend. Ein Highlight der Scheibe ist natürlich das Iron Maiden Cover 'Prowler', welches sich auch auf der Tribute-CD vom Nuclear Blast finden lässt. Von den mir bekannten drei Covern ('For Whom The Bell Tolls' & 'Master Of Puppets') ist 'Prowler' in meinen Augen der beste. Bei den Songs 'My Beauty's Embrace' und 'In The Name Of My Blood' haben wir wieder ein perfektes Zusammenspiel der melodischen Saiteninstrumente und den wiederum genial geprügelten Drums. Als krönenden Abschluss winkt noch 'Gedankenwelt', ein wieder sehr ruhiger Track, welcher von den Gitarren dominiert wird. Fazit: Eine sehr abwechslungsreiche Scheibe, mit guter Instrumentalarbeit und bedrückender Atmosphäre. Die Produktion hätte noch etwas besser sein können, aber ansonsten einwandfrei.”

 

 

Eternity:


"Man mag vom melodischen 'Schweden' Death halten was man will, was diese fünf Jungs aus dem Raum Kassel hier fabrizieren ist schlichtweg genial. Mit ihrer Kombination aus treibender, teilweise fast depressiver Aggressivität und großartigem Gitarrengefrickel können sie vieles was in diesem Sektor momentan aus nordischen Landen rüberschwappt, ohne Probleme überbieten. Die Stärken auf der 'Eternal Solar Eclipse' liegen eindeutig in der erstklassigen Gitarrenarbeit begleitet von einem auffällig gutem Kreischgesang. Der Sänger versteht es absolut, die Lyriks in ihrer ganzen Emotionalität und Stärke auf die Musik zu übertragen. Inhaltlich weisen die Texte sehr viel Tiefe auf und reichen von verträumt/depressiven Gedanken, die einem fast die Tränen in die Augen treiben, bis hin zu dramatisch ausbrechenden Höhepunkten, bei denen man am liebsten zerspringen möchte. Nur schade, dass diese Explosivität schon nach fünf selbstgebastelten Stücken zu Ende ist. Mit 'Prowler' fügt man noch ein Maiden-Cover auf Death Vocals hinzu, welches mich allerdings nicht allzu sehr begeistern kann. Live ist das Ding sicherlich ein Hit, aber hier hätte man besser daran getan, noch mehr eigene Stücke auf die CD zu packen, zumal 'A Duet Of Thoughts' schon auf einem Demo veröffentlicht sein müsste. Diese Scheibe ist eindeutig zu kurz!
In der letzten Ausgabe noch mit der 'Eternal Solar Eclipse' unter den Eigenproduktionen vertreten, haben BURDEN OF GRIEF bereits den Sprung in den Plattenladen geschafft, soll heißen, dass die Jungs jetzt endlich bei einem Label unter Vertrag kommen konnten. Über Grind Syndicate Media präsentieren sie uns nun das Full Length Album 'Haunting Requiems'. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um neue Songs, sondern lediglich um eine Wiederveröffentlichung der letzten beiden MCD's 'Eternal Solar Eclipse' und 'Above Twilight Wings'. Für diejenigen, die diese Alben bereits im Regal stehen haben, ist diese Veröffentlichung natürlich überflüssig, alle anderen sollten die Chance nutzen und sich das Meisterwerk besorgen. Denn die Jungs aus Kassel verstehen es perfekt, wünderschöne Melodien mit Aggressivität und leicht depressiver Poesie zu verbinden, wie man bereits in den letzten BURDEN OF GRIEF Kritiken nachlesen konnte. Also alle Liebhaber melodischer Todeskunst (und Behind The Scenery Fans, hails!, ha ha...) ist dies ein absoluter Geheimtip!"

 

 

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