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'DEATH END ROAD' - Reviews


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Visions Underground, 10/ 10:

 

"Zwischen 1997 und 2001 war für mich eine spezielle Zeit, in der ich den Hang zum melodischen Death Metal aus Skandinavien richtig ausgekostet habe. Damals gab es ja auch ein geiles Album nach dem anderen, ich erinnere hier an Highlights wie zB: „Colony“ von In Flames oder den genialen Scheiben von Dark Tranquility welche über Stunden in meinem Player ihre Runden drehten. In den letzten Jahren wurde es bedächtig still in der Szene des Melodic Death Metal, obwohl erstgenannte Bands immer noch starke Alben veröffentlichten, ging mir das damalige Gefühl beim Anhören irgendwie verloren. Bis heute: Ausgerechnet eine deutsche Band sollte mir das Gefühl der alten Tage wieder ins Haus bringen.... Zu meiner Schande muss ich eingestehen, dass ich bisher noch keine musikalischen Noten von BURDEN OF GRIEF gehört habe und ich verspreche, dass ich das in Kürze nachholen werde. BURDEN OF GRIEF haben auf alle Fälle genügend Eigenständigkeit im Gepäck und schreiben obergeile Songs mit sehr großem Wiedererkennungswert..., ja fast schon Ohrwurmcharakter ist in dem ein oder anderen Song gegeben. „Death End Road“ wird mit gleichnamigen Titelsong furios eröffnet und BURDEN OF GRIEF legen eine wahre Spielfreude an den Tag, dass einem hören und sehen vergeht. Weiter geht’s mit „Vita Reducta“, das mit einem fetten Groove versehen alles plattwalzt was im Weg steht und gleich zu Anfang der Scheibe offenbart, was für gute Musiker hier am Werk sind. „Running Scared“ und das darauf folgende „The Killer In Me“ werden besonders von der starken Melodieführung der Gitarren bestimmt und über diese fette, mit Melodien gespickte Gitarrenwand, kommt Shouter Mike mit seinem aggressiven Organ und rundet die Kompositionen von BURDEN OF GRIEF würdevoll ab. Ich werde hier total an alte In Flames und Dark Tranquility erinnert, dies soll aber nur als Informationsquelle für all diejenigen gelten, die wie ich vorher auch noch nix von BURDEN OF GRIEF gehört hatten und soll keinesfalls die Leistung der Band schmälern. „Death End Road ist ein bärenstarkes Album geworden, was die beste Note verdient hat, gar keine Frage. Das Tempo der Songs bewegt sich durchschnittlich im etwas flotteren Midtempo Bereich und die Doublebass-Attacken von Drummer Robb bilden mit den Riffgewittern der beiden Gitarristen und dem kraftvollen Gesang eine monströse Einheit.... Für den kristallklaren Sound sorgte Tommy Hansen in den dänischen Jailhouse Studios, was ja bekanntermaßen schon viele gute Releases hervorgebracht hat. Am 30.03. wird „Death End Road“ für jedermann erhältlich sein, und ich kann nur jedem wärmstens empfehlen, sich dieses Hammer-Album umgehend zuzulegen. Das ist Melodic Death Metal wie er klingen muss und in dieser Form sind BURDEN OF GRIEF eine der führenden Bands des Genres."

 

 

Feindesland, 13/ 15:

 

„Als deutsche Melodic Death Metal Band internationalen Erfolg zu erlangen, erweist sich heutzutage als beinahe unmöglich. Für solche Musik scheinen lediglich skandinavische Kapellen zuständig zu sein. Selbst die einheimische Presse schenkt deutschen Projekten oftmals nicht die verdiente Beachtung, obwohl auch hierzulande hervorragendes melodisches Todesblei produziert wird. Ein besonderes Mitglied dieser Gilde stellt sicherlich BURDEN OF GRIEF dar, die mit "Death End Road" ein knallhartes Brett eingezimmert haben. Unterstützung holten sich Mike Huhmann (Gesang), Philipp Hanfland (Gitarre), Johannes Rudolph (Gitarre), Florian Bauer (Bass) und Sebastian Robrecht (Schlagzeug) allerdings aus dem skandinavischen Raum. Tommy Hansen, der unter anderem auch mit Helloween oder Hatesphere zusammengearbeitet hat, verpasste dem Ganzen in den dänischen Jailhouse Studios den letzten Schliff. Wer sich für einen Kauf der Platte entscheidet, bekommt 12 Titel incl. zweier Bonustracks, nämlich die '07er Versionen von 'Smashed To Pieces' und 'Immense Infinity' geliefert. Die zehn regulären Stücke weisen allesamt eine beachtliche Spielzeit auf, knacken mit Ausnahme des Intros 'Death End Road', sowie 'Vita Reducta' locker die 4-Minuten-Grenze und toppen diese teilweise um Längen. Viele Genrekollegen ziehen ihre Stücke oft unnötig in die Länge, worunter die Qualität sehr häufig zu leiden hat, was hier nicht der Fall ist. Für das neue Langeisen verbinden BURDEN OF GRIEF Ohrwurmmelodien teilweise mit Thrash Metal und modernen Einflüssen. Werden die genannten Elemente addiert, kommt ein beachtliches Ergebnis heraus, dass den Taschenrechner zum explodieren bringt. Nichts ist mit mehrmaligem Durchhören, bis die Qualität so richtig ihre Wirkung entfaltet, nein, der Konsument wird gleich beim ersten Hördurchgang dazu eingeladen, den Nackenwirbeln erneuten Schaden zuzufügen. Passende Melodien, gepaart mit mitreißenden Rhythmen sowie gelegentlichen Gitarrensoli sollten Anlass genug sein, in den nächsten Plattenladen zu rennen, um der CD-Industrie seinen letzten Cent in den Rachen zu schmeißen. Die Vielschichtigkeit von "Death End Road" zeigt sich besonders gut, wenn die Songs einzeln betrachtet werden. 'Vita Reducta' zeigt sich als melodischen Death Metal mit modernen Rhythmuseinlagen, während sich 'Schizophrenic' oder 'Drown In Sorrow' als thrashigere Variante präsentieren. 'Road Of Visions', der letzte Song, drückt zum Ausklang noch einmal auf die Bremse und könnte beinahe als "Death Metal Ballade" durchgehen. Fazit: Kaufen, kaufen, kaufen! Melodischer Death/Thrash vom Feinsten. Zum Abschluss noch eine Gratulation und eine Verbeugung in Richtung Künstler für diesen erstklassigen Silberling.“

 

 

Music Discovery, 9/ 10:

 

„Bei dieser CD geht es mir wie mit so vielen, welche Stilrichtung nehme ich am ehesten her, um diese Scheibe richtig zu beschreiben. Der Unterschied zwischen Thrash und Death Metal war schon immer sehr fließend. Dann kamen Bands wie At The Gates oder die Deutschen Night In Gales, die man dann in eine neue Schublade steckte, den Götheborg Metal. Dieser wurde dann eigentlich fast eins zu eins vom Emo-Core abgelöst, wenn die Bands dann noch etwas moderner ausgelegt waren. Und somit wären wir auch schon bei BURDEN OF GRIEF angelangt. Denn auch wenn ich das nicht gerne sage, aber Emo-Core und Götheborg Metal treffen den Stil der Band am besten. Wobei der altmodischere, traditionellere Götheborg Teil überwiegt. Man nehme flotten und aggressiven Death Metal mit etwas Thrash gemischt und das Ganze dann extrem melodisch mit einem Sänger, der eine schöne raue Stimme besitzt. BURDEN OF GRIEF bieten somit alles, was man haben will. Und es werden von ruhigeren und gefühlvollen Sachen, bis zu richtig flotten und schnellen Nummern alles geboten. Bei weitem nichts, was ich schon einige Male gehört habe, aber das mit einer sehr überzeugenden Qualität, die die Band mehr als nur interessant macht. Ich bin hier fast versucht die volle Punktzahl zu geben. Ein klasse Release, der viele Fans finden wird. Will ich mehr davon.“

 

 

Metal - The Dark Site, 8/ 10:

 

"Der Einganssatz der vom Label mitgeschickten Bandbiographie bringt das Dilemma, dem BURDEN OF GRIEF seit Beginn an nicht entfliehen können, auf den Punkt. "BURDEN OF GRIEF gehören seit Mitte der 90er Jahre zusammen mit Bands wie NIGHT IN GALES, DARK AGE und SOUL DEMISE zu den deutschen Vorreitern und Flaggschiffen des Melodic Death Metals, den sich bis dato fast ausschließlich skandinavische Bands auf ihre Fahnen geschrieben haben." Denn was bringt es einem Flaggschiff und Vorreiter, wenn trotz stets exzellenter Alben nie der große Durchbruch gelingen konnte, weil das Attribut "deutsch" das große Problem darstellt? Hätte eine schwedische Band Alben der Marke "On Darker Trails", "Fields Of Salvation" oder eben jetzt "Death End Road" herausgebracht, die großen Labels hätten sich die Lippen geleckt und ein internationaler Durchbruch wäre reine Formsache gewesen. BURDEN OF GRIEF aber kommen aus Deutschland, liefern ein Melo-Death-Highlight nach dem anderen ab und trotzdem passiert kaum etwas. Die Jungs mögen einem fast leid tun. Vor allem dann, wenn das neue Werk einmal mehr Melodic Death Metal in seiner Reinform enthält, die Essenz des Melodic Death Metal bietet... und wahrscheinlich genau das in Zeiten, in denen jede zweite Metalcore-Band durch das Zitieren bekannter Stilitiken Aufmerksamkeit erhält, wieder zum Problem wird. Für die neue Generation sind diese Hessen zu tief in den 90ern verwurzelt, verwursten zu wenige moderne Elemente, haben lange Haare und scheren sich einen Dreck um Trends. Tja, und genau deswegen ist "Death End Road" (hoffentlich entpuppt sich der Albumtitel nicht als böses Omen!) ein herzerfrischendes Album geworden, das Ohren von Liebhabern des ursprünglichen Melo-Death-Sounds wie kein zweites in der letzten Zeit in sich aufsaugen werden. Es macht einfach Spaß, Songs wie das treibende "The Killer In Me" oder den brutalen Midtempo-Stampfer "Passion Of The Night" zu hören, sich an den ergreifenden Gitarrenmelodien zu erfreuen, zu den bisweilen auch wieder verstärkt in den Thrash-Bereich schielenden Riffs die Matte zu schütteln und sich desöfteren zu denken: "Hach, früher war eben doch einiges besser!" BURDEN OF GRIEF transportieren auf ihrem vierten Album genau dieses Feeling, ziehen kompromisslos ihr Ding durch und sind wahrscheinlich realistisch genug, um trotz des einmal mehr sehr hohen Qualitätsstandards auch sieben Jahre nach dem Debüt nicht mehr zu hoffen, dass der große Durchbruch noch kommt. Ihren treuen Fans dürfte es egal sein, denn sie bekommen in Form von "Swallow The Sun" eine Hymne als Bonbon in den Mund gesteckt, an deren Geschmack sie sich bis zum nächsten Album ohne Pause laben dürfen. Vielen Dank für Euer Durchhaltevermögen, Jungs! Ich hoffe, dass ich mich täusche und "Death End Road" endlich die Aufmarksamkeit erhält, die Ihr schon lange verdient habt! P.S.: Als Bonustracks enthält die Platte übrigens zwei coole Neuafnahmen von "Smashed To Pieces" und "Immense Infinity", der beiden Hits vom 2000er Debüt "Haunting Requiems". "

 

 

The Pit, 9/ 10:

 

"Und hier kommt das nächste grosse Ding... Und zwar in Form von BURDEN OF GRIEF. Was, die Band sagt Euch nichts? Dann werde ich Euch wohl mal auf die Sprünge helfen müssen: Die Jungs spielen seit Mitte der 90er Jahre Death/Thrash Metal mit einem gehörigen Schuss an guten Melodien. Dabei ist „Death End Road“ das mittlerweile vierte Album der Band. Wer die Scheibe in den Player legt, dessen Ohren kommen in den Genuss von Melodic Death / Thrash der guten, alten 90er, versetzt mit einem Spritzer Moderne. Verdammt abwechslungsreich sind die zwölf Songs geworden. Sehr gut gefällt mir auch, dass man Mikes Vocals durchweg sehr gut verstehen kann, obwohl ja standesgemäss gegrowlt wird. Zu den Songs im Einzelnen: Sehr schön ist bereits das Intro „Death End Road“ … beim ersten Hören dachte ich schon darüber nach, was da wohl noch folgen würde … Und dann folgt das sehr starke „Vita Reducta“ mit derart geilen Riffs, dass mir wohlige Schauer den Rücken runterlaufen. Weiterhin bleibt es in diesem Song recht hart, aber auch sehr melodisch mit einem schönen Solo. Ein erster Hammersong des Albums! „Swallow The Sun“ folgt dann ... sorry, aber ich dachte zuerst an meine Lieblings–Doom-Deather aus Finnland. Doch weit gefehlt, wenn man sich bei diesem Song diese Assoziation durch den Kopf gehen lässt. Vielmehr geht es hier ein weiteres Mal wieder volle Kanne auf die Zwölf. Der Refrain wird sich unweigerlich in den Köpfen der Hörer einnisten. Gehört durch seine Melodieführung zu meinem Lieblingsstück dieses Albums! Thrashmässig angehaucht stampft sich dann „The Game“ von den Boxen in Richtung Hörorgan. Hier kommt Mikes raue Stimme auch wieder sehr gut raus. Ohne Pause geht´s weiter mit „Running Scared“, welches als lupenreiner Thrasher startet und der durch die geile Melodieführung in seinem Refrain auch wieder bei mir zu punkten weiss. Ein Riff- und nicht zuletzt Thrash Metal-Moshmonster vor dem Herrn ist „The Killer In Me“. Da gibt´s nicht viel dazu zu sagen, ausser: Hammer!!! „Drown In Sorrow“ führt den Ausflug in den puren Thrash Metal weiter und wartet mit genialem, melodischem Gitarrenspiel auf und punktet dadurch auch wieder. „Schizophrenic“ beginnt stark, wird immer stärker und am Schluss weiss ich, dass dieser Song zu den ganz starken dieses Albums gehört. Dieser Song zeigt komprimiert all das, was BURDEN OF GRIEF ausmacht. Sinn für Härte, Sinn für Melodie … Mann, das ist einfach richtig gut und es macht so Spass, sich das anzuhören. „Passion Of The Night“ kann leider die Klasse seiner Vorgänger nicht halten. Ein eher schwächerer Song, der seinen Wiedererkennungswert nur an der Melodie im Refrain bezieht. Aber dies allein ist ein bisschen zu wenig. Versteht das nicht falsch: Das hier ist wahrlich kein schlechter Song, aber er kickt nicht so wie der grandiose Rest… Das Riffing von „Road Of Visions“ lässt mich noch einmal an meine langjährige Lieblingsband Sentenced denken … Grosser, ganz grosser Song, der auch ein bisschen melancholische Vibes beherbergt … Die Vocals werden hier teils flüsternd vorgetragen. Dieser klasse Song lässt mich den vorigen, nicht ganz so grossartigen Song wieder vergessen mache. Danke dafür, Jungs! Mit „Smashed To Pieces“ und „Immense Infinity“ gibt es dann noch zwei Bonussongs. Beide Songs stammen von der 2000 erschienenen „Haunting Requiems“, die sich die Jungs jetzt noch mal zur Brust genommen haben und den Songs einen neuen, zeitgemässen Anstrich verpasst haben. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass Mike´s Stimme nun um ein vielfaches besser klingt als sie dies noch vor sieben Jahren tat. Es hat sich also durchaus gelonht, dass sie in diese beiden Songs noch einmal Zeit investiert haben. Zu der Produktion der Scheibe bleibt zu sagen, dass diese zwar kristallklar ausgefallen ist, allerdings hätten die Songs, wenn es nach mir gegangen wäre, insgesamt ein Fünkchen fetter wirken können. Trotzdem bleibt unterm Strich ein sehr gutes Ergebnis. Zu hoffen bleibt, dass „Death End Road“ für die Jungs kein Schleichweg und erst recht keine Sackgasse wird. Ich wünsche den Jungs mit dieser Scheibe endlich den wirklich wohlverdienten Durchbruch. Mein Fazit: Jawoll, das ist Mucke, die mitzureissen vermag! Wer Wert legt auf hochwertigen Melodic Death / Thrash, der nicht zwangsläufig aus Skandinavien kommen muss, der ist bei BURDEN OF GRIEF genau an der richtigen Adresse. Pflichtkauf!"

 

 

Nocturnal Hall, 8/ 10:

 

"Stark verbessert gegenüber dem Vorgänger "Fields Of Salvation" zeigen sich die deutschen Melodic Deather BURDEN OF GRIEF auf ihrem vierten Longplayer "Death End Road". Bereits das einleitende kurze Instrumental "Death End Road" zeigt den hohen Qualitätsstandard der nun folgenden gut 52 Minuten Musik auf. "Vita Reducta" ist dann auch ein Melodic Death Metal Song der Güteklasse A. Doch das darauf folgende "Swallow The Sun" ist das Beste, was ich seit Jahren von einer Melodic Death Metal gehört habe! Aggressive Vocals, filigrane aber nicht minder aggressive Gitarren, die darüber hinaus auch noch für geniale Soli sorgen sowie eine Rhythmussektion, die zu jedem Gitarrenriff den passenden Takt findet. Mit "The Game" bestätigen BURDEN OF GRIEF eindrucksvoll meine Ansicht. Vor allem die Soli der beiden Gitarristen Joe und Philipp sind unglaublich! Und man kann mich nicht gerade als Fan von Soli bezeichnen. Aber das beste Solo würde natürlich nichts nutzen, wenn es keinen guten Song dazu gibt. Doch BURDEN OF GRIEF haben die vergangenen drei Jahre seit der Veröffentlichung von "Fields Of Salvation" dazu genutzt, um an ihrem Songwriting zu arbeiten. Und das mit viel Erfolg. "Running Scared" enthält zum Beispiel einen Refrain, der eure Köpfe nicht mehr verlassen wird. "Death End Road" ist allen Anhängern melodischen Death Metals ans Herz zu legen! Jetzt fehlt nur noch eine geeignete Tour!"

 

 

Whiskey Soda, 2+:

 

"Es gibt Sachen, auf die freut man sich immer: Der Lieblingsverein vermöbelt die Bayern, im Winter ne fette Schweinshaxe essen oder ein neues Album von BURDEN OF GRIEF. Den deutschen Melodic Deather gelingt es immer wieder, sich am klassisch skandinavischen Sound anzulehnen, aber dennoch eine ganz eigene Note mit einfließen zu lassen, sodass man schon bei den ersten drei Alben der Band eine Art German Melodic Death Metal attestieren konnte. Nun sind sie zurück und lassen wieder den Hammer zehnmal kreisen, schaffen es verblüffend spielend, die Balance zwischen Melodie und Härte zu finden, um so majestätische Riff-Monster zu erschaffen, die durch Eingängigkeit fast schon dazu animieren, quasi einen Kampfhund zu streicheln. Schon der Opener "Vita Reducta" ballert alles weg, birgt die bandeigene Melodie-Ästhetik und den charakteristischen, panischen Hetzgesang. In Punkto Zielstrebigkeit und Härte übertreffen BURDEN OF GRIEF wieder einmal den Vorgänger und ich glaube die Band hat immer noch nicht das Ende der eigenen kreativen Fahnenstange erreicht, obwohl Coverartwork und Titeltrack des neuen Werkes eine superbe Einheit bilden. Mit ihrer ureigenen Melange aus traditionellem Metal a la Iron Maiden, einer fetten Portion Thrash Metal und modernem Metal dürften BURDEN OF GRIEF auch Fans jenseits des Melodic Death ansprechen. Als Schmankerl gibt es noch abschließend mit dem bis dato wohl besten BURDEN OF GRIEF-Song "Smashed To Pieces" und "Immense Infinity" zwei neueingespielte Bonustracks."

 

 

Metal Dungeon, 5/ 5:

 

"Nach gut 3 Jahren melden sich die Melodic Death Metaller aus deutschen Landen mit "Death End Road" im Gepäck zurück. Ihr neues Werk strotzt nur so vor Energie und Wut, ach in meiner Frühlingslaune stimmt mich dieses Album ganz glücklich. Rundum ein tolles Ding ist ihre Straße geworden, ja "Death Road End" ist ein abwechslungsreiches kräftiges Stück Silber. Es lebt von intelligenten, melodiösen Riffs und einer kräftigen Portion Handbang-Mitgröll-Faktor. Ganz grob lässt sich das Werk wohl bei Children Of Bodom ansiedeln, obwohl BURDEN OF GRIEF einen sehr eigenständigen Sound haben. Bewundernswert ist vor allem, dass jenes neue Rund nicht langweilig wird, wie es oft bei Genreverwandten Kollegen der Fall ist. "Death Road End" kann man gut in einem Rutsch durchhören und danach macht sich das Gefühl breit etwas Gutes für die Menschheit getan zu haben! Nein, nein, Spaß bei Seite! BURDEN OF GRIEF heben sich in der Tat mit ihrem neuem Werk von der schwemme der MelodicDeather ab, ihr Gitarrensound ist sehr eingängig und Ohrwürmer haben sie auch. Lediglich Sänger Mike Huhmann könnte mehr Bandbreite zeigen, so zeigt er in "Swallow Tthe Sun", dass er im Bereich des cleanen rauchigen Gesangs einen passablen Shout abliefern kann, jedoch deutet er es leider nur an. Also bitte, bitte, bitte zeig was du kannst. Sonst gibt es an Besonderheiten noch "The Killer In Me" anzumerken, das Ding bleibt echt im Ohr. Der Refrain macht richtig Bock auf Konzert. So bleibt ein Album mit starken Melodien, super Riffings, einer schönen Mischung und einem etwas schüchternen Sänger, der nicht angeben will. Also reinhören und kaufen. Hört auf Onkel Abadoom, in 5 Jahren sind diese Jungs Kult im Bereich Melodic Death Metal. Arrr, diese Riffs, geil!!"

 

 

Metal Inside:

 

"Wenn Philipp Hanfland etwas gar nicht mag, dann sind es die ständigen Vergleiche seiner Truppe BURDEN OF GRIEF mit diversen Vertretern der skandinavischen Melodic Death Metal Szene. Ob der Nachfolger zu "Fields Of Salvation", "Death End Road" deshalb eine stilistische Neuausrichtung verpasst bekommen hat? Vielleicht, wahrscheinlich ist aber, dass die Band nach einigen Wechseln im Line-Up nun eben anders aufgestellt ist, was sich besonders im der Schlagzeug-Besetzung zeigt. Neu-Drummer Sebastian Robrecht unterscheidet sich von seinem Vorgänger Carsten Schmerer dadurch, dass er nicht nur das Gaspedal durchtreten kann, sondern auch in der Lage ist, groovige Tunes zu spielen, etwas, was der Band zu lange abhanden gekommen ist. Natürlich sind auch die neuen Songs weit davon entfernt, langsam zu sein, aber BURDEN OF GRIEF haben es eben geschafft, wesentlich abwechslungsreicher zur Sache zu gehen, von der Geschwindigkeit her, als auch von der Gesamtausrichtung. "Dead End Road" geht mehr in die Thrash Richtung als alles andere und klingt auch dank seiner modernen Produktion frisch und dynamisch. Was sich nicht geändert hat, ist die Performance von Shouter Mike, der sich mal wieder ordentlich die Stimmbänder strapaziert, und das unglaubliche Melodieverständnis der Gitarrenfraktion Hanfland/Rodolph, obwohl Zweiterer auch neu an Bord ist. Ob nun "Vita Reducta", "The Game", "Running Scared" oder "Passion Of The Night", die Jungs wissen einfach, wie man in egal wie aggressive Songs noch ein erhebliches Maß an Eingängigkeit bekommt. So klingt die ganze Scheibe wie aus einem Guss und macht eine Menge Spaß. Und die Vergleiche mit schwedischen Melo Death Truppen sollten nun auch erst einmal der Vergangenheit angehören. Starke Platte, einer wiedererstarkten Band, klasse!"

 

 

Heavyhardes:

 

"Das Erste was ich dachte, als ich "Death End Road" vorgelegt bekommen habe war: "Gibt es diese Band doch noch." Denn seit ihrem letzten Output "Fields Of Salvation" im Jahre 2004 war es irgendwie still geworden um die Jungs. Auch die Historie auf der Bandhomepage endet nach dem Release von "Fields Of Salvation" und dem Wechsel zu Remedy Records, von diversen bzw. zahlreichen Gigs in den Jahren 2004 und 2005 mal abgesehen. Nun aber meldet sich diese deutsche Formation lautstark wieder zurück. Aber keine Sorge, auch wenn zwischen den beiden Alben drei Jahre liegen, ihren Roots sind BURDEN OF GRIEF treu geblieben. So regiert auch auf dem aktuellen Longplayer satter und fetter Melodic Death Metal, wie wir ihn ansonsten aus der skandinavischen Ecke Europas her kennen. Doch BURDEN OF GRIEF nun als stumpfes Göteburg-Plagiat abzustempeln, würde dem Brett, dass sie 2007 auffahren, nicht einmal ansatzweise gerecht. Und die Produktion von Tommy Hansen (Helloween, Pretty Maids und Hatesphere) unterstreicht die Durchschlagskraft der elf Songs zzgl. Intro.Nach eben diesem geht es mit dem Opener "Vita Reducta" gleich einmal ab in die Vollen. Im flotten Midtempo fräsen sich die Gitarren in die Hirnrinde, die Doublebass werden dosiert aber gezielt eingesetzt, wodurch der Song noch an Kraft gewinnt. Geschwindigkeit ist eben nicht alles. A propos Geschwindigkeit: hier wird sehr viel Wert auf Abwechslung gelegt, prescht man in einem Song noch gerade nach vorne los ("The Game", "Running Scared"), wird im nächsten Moment das Ganze gedrosselt ("Schizophrenic") und im Midtempo gestampft, bevor wieder das Gaspedal gedrückt wird. Vocalist Mike Huhmann liefert einen sehr guten Job ab, sein Organ passt einfach zum Sound. Und spätestens wenn er "I wonder how, I wonder why" bei "Swallow The Sun" grölt, kann man sich nicht mehr wehren und fängt unweigerlich das Bangen an. Mit diesem Album melden sich die Jungs eindrucksvoll zurück und zeigen, dass mit ihnen definitiv noch zu rechnen ist."

 

 

EMP:

 

"In eine Sackgasse - der Albumtitel ist ein Wortspiel mit dem englischen Begriff dafür - haben sich die deutschen Melodic Death-Spezialisten mit ihren vierten Album nicht begeben. Mehr Groove, dafür weniger Geschwindigkeit schadet ihren Songs nicht. Das Cover zum vierten Langeisen der Mitteldeutschen erinnert an Anathemas "A Fine Day To Exit". Aber auch umfangreiche Besetzungswechsel seit "Fields Of Salvation" (2003) haben den Stil der Melodic-Deather nicht verwässert. Neue Einflüsse sind definitiv bei der Umbesetzung an drei Positionen herausgekommen, doch Mikes unverfälschter Growl-Gesang und die herzhaften Melodien in begleitenden Leads wie längeren Soli sorgen immer noch für eine Einsortierung neben dem Fach für Schwedentod. Dabei tönt z.B. "Vita Reducta", der erste Song, "Death End Road" ist ein ergreifendes, aber nicht effekthaschendes Instrumental. Riff-lastiger, als ältere Stücke. Dark Tranquillity minus Keyboards taugt als Umschreibung, ohne den Warburgern ihre Identität nehmen und ihnen an den Karren fahren zu wollen. Wer spielt heute noch so kompetent diesen Stil ohne Metalcore-Schübe, Breakdowns und Klargesang? Mit "Passion Of The Night" enthält das Album auch einen absoluten Überflieger. Cooles Gimmick der Erstauflage: Zwei Songs vom Debut "Haunting Requiems" bestehen als Neueinspielungen neben den Highlights."

 

 

My Revelations, 11/ 15:

 

"BURDEN OF GRIEF stehen seit Jahren für hochwertigen Melodik-Tod, so auch die neue Scheibe mit dem verspielten Titel "Death End Road". Nach dem instrumentalen Intro und Titelstück, das bereits die Qualitäten der Deutschen andeutet, startet der Trupp in die neue CD. Geändert hat sich zum Vorgänger "Fields Of Salvation" nicht viel, man setzt nach wie vor auf mit vielen gefühlvollen Melodiebögen durchzogenen Death Metal, der stets griffig und recht eingängig dargeboten wird. Zusammen mit den kraftvollen und artikulierten Screams von Sänger Mike und der drückenden Bass/Schlagwerk-Basis ergeben sich massig Stücke mit jeder Menge Power, die nicht selten durch live-kompatible Refrains zu glänzen wissen. Besonders deutlich wird das zur Mitte der Scheibe hin, wo mit "Running Scared", "The Killer In Me" und "Drown In Sorrow" drei der besten Tracks nacheinander über einen hereinbrechen. Gerade bei "The Killer In Me" geht der aufstachelnde Refrain und der gewaltige Groove verdammt gut rein. Auch der vorletzte Song "Passion Of The Night" wirbelt ordentlich durch die Bude, wobei hier vor allem der zwingende Beat in Verbindung mit den filigranen Leads für zufriedene Gesichter sorgen. Das folgende "Road Of Visions" hingegen zeigt sich als abwechslungsreichstes Lied der Platte, wobei neben akustischen Einlagen, Flüstern und Doublebass vor allem dem Bass ein großer Spielraum eingeräumt wurde. BURDEN OF GRIEF verbinden alle diese Trademarks durchweg geschickt mit Ausflügen in andere metallische Gefilde, allen voran neben einer gewissen hektischen Thrash-Attitüde der klassische Heavy Metal, was sich im Songwriting generell und in der bisweilen im positiven Sinne verspielten Gitarrenarbeit niederschlägt. Trotz des modern anmutenden Covers ist "Death End Road" somit ein ziemlich traditionelles Album geworden, das von Produzent Tommy Hansen (u.a. HELLOWEEN, PRETTY MAIDS, HATESPHERE) in Szene gesetzt wurde. Hier bin ich ein wenig enttäuscht, da der Sound besonders beim Drumming sehr steril und künstlich wirkt und somit einiges an Dynamik verloren geht. Auf eine Cover-Version wie beim vorletzten Album hat man heuer verzichtet, stattdessen gibt es mit "Smashed To Pieces" und "Immense Infinity" zwei knackige Neueinspielungen vom 2000er Album "Haunting Requiems", so dass man auf eine anständige Spielzeit von knapp 53 Minuten kommt. Fans der Band und Anhänger des melodischen Tods machen auch mit "Death End Road" nichts verkehrt. Abzüge in der B-Note gibt's leider für den Sound, auch wenn das Geschmackssache sein mag."

 

 

Idioglossia:

 

„Diese deutsche Gruppe hat schon in der Vergangenheit bewiesen, dass melodischer Death Metal skandinavischer Prägung nicht auf den kleinsten gemeinsamen Nenner mit den Referenzbands dieser Gattung gebracht werden muss, um zu überzeugen. Auch auf ihrem aktuellen Album werden BURDEN OF GRIEF nicht zum Klon von At The Gates und Konsorten, sondern umgehen weitgehend die peinvoll anzuhörenden, am stärksten ausgefransten Muster des Genres. Schon in der Einleitung macht sich Wehmut und Sehnsucht im melodiösen Gestus breit, was sich im entgegen der Gepflogenheiten wenig geradlinig gestalteten Opener fortsetzt. Erst "Swallow The Sun" ist von treibendem Charakter, doch die Melancholie bleibt bestehen. Eher finnische Vertreter der eingeschlagenen Richtung scheinen Pate gestanden zu haben: Sentenced oder Insomnium, die vor kurzem in ähnlicher Weise vorstellig wurden. Dies bedeutet, dass "Death End Road" vollkommen überraschungsfrei tönt, in seiner Vertrautheit allerdings nicht schal schmeckt. Im Gesangsbereich liegt das Defizit der Einförmigkeit; dagegen nimmt man das konstant angewandte Rezept wohlwollend hin, mit dem BURDEN OF GRIEF ihre Hooks zurechtbiegen: Verständliches Kreischen einiger griffiger Worte mit Unterlegung melodiöser Gitarren - fertig ist der Chorus. Hinsichtlich der spielerischen Ausgestaltung wäre mehr Spannung im Lead- und Solobereich - quasi nicht vorhanden - erwünscht, wohingegen die Riffs überzeugen - auch, wenn Hanfland und Rudolph von Modern-Thrash-Elementen Gebrauch machen, zum Beispiel bei "The Killer In Me". Schön sind auch die kleinen Einzelheiten, die von sorgfältigem Songwriting zeugen, wie hier das leicht modifizierte Gitarrenthema in einem der späteren Refrains. Am Ende von "The Game" verschiebt Drummer Robrecht auch einmal seine Beckenschläge im ansonsten rhythmisch eher hausgemachten Kontext. Gen Ende, bei der zweiten Gitarre in "Passion Of The Night", schleichen sich Opeth zuzuweisende Stilmittel hinsichtlich der Harmonien ein. Der letzte Song hingegen arbeitet mit Flüstertönen noch näher am melancholischen Abgrund und greift den Plattentitel im Text erneut auf. Als Bonus bekommt der Hörer zwei Neuvertonungen älterer Stücke, welche noch durchgehend vehemente nach-Vorne-Stürmer sind - also eher im Schwedischen zu verorten. Wenn einige der Stücke weniger als fünf Minuten lang wären, täte das dem Album noch besser; so bleibt es eine grundfeste Darbietung mit nie eine bestimmte Qualitätsgrenze unter- wie überschreitenden Songs. FAZIT: BURDEN OF GRIEF sind eine gute Melodic-Death-Metal-Band für Freunde des Genres. Wer Aufregung und Neues sucht, sollte in andere Gruppen investieren.“

 

 

Skullcrusher:

 

„Mit sehr gespaltener Meinung ging ich an das Thema BURDEN OF GRIEF, da mir der Vorgänger "Fields Of Salvation" von 2004 überhaupt nicht zugesagt hat. Mittelmäßige bis dürftige Songs, miserabler Sound und auch Shouter Mike Huhmann hatte schon bessere Tage erlebt. Ganz anders das 2001er Werk "On Darker Trails", von mir gnadenlos abgefeiert und entsprechend hoch waren die Erwartungen. Ob mir "Death End Road" nur deshalb so gut gefällt, weil ich quasi nach der Enttäuschung nix mehr erwartet hatte? Glaube ich eher nicht, denn alle Attribute, die ich auf "Fields Of Salvation" vermisst hatte, erfüllen sich auf dem neuen Output schlichtweg wieder zu 100% und man schließt nahtlos an das zweite Album an. Die Songs haben wieder ordentlich Drive und Aggression, dazu kann man jeden beliebigen Titel auf "Death End Road" anwählen. Mike klingt wieder wesentlich angepisster, die immer dominanten, "göteborgschen" Gitarrenmelodien, die dem kraftvollen thrashigen Gebräu das Charisma verleihen, ergreifen den Hörer auf Anhieb und auch der Sound geht wieder voll in Ordnung. Wer mal wieder Lust auf ganz großes Kino "schwedisch"-melodischer Thrash/Death Kunst hat, der darf sich als Aperó gerne "Schizophrenic", "Vita Reducta", "The Killer In Me" und "Passion Of The Night" zu Gemüte führen, bevor man sich an den Hauptgang macht. Als Bonustracks gibt es übrigens zwei Neueinspielungen vom Debüt in Form von "Smashed To Pieces" und "Immense Infinity". Respekt!“

 

 

Powermetal:

 

"BURDEN OF GRIEF hatten sich nach ihrem letzten, etwas moderneren Album "Fields Of Salvation" ein wenig rar gemacht und schienen damit dem unglücklichen Kurs zu folgen, den bereits untergetauchte Bands wie SOUL DEMISE und NIGHT IN GALES verzweifelt gefolgt waren. Um den Melodic Death Metal ist es eben hierzulande nicht wirklich gut bestellt, denn die wenigen guten Vertreter mangelt es an umfassender Unterstützung, die von Seiten der Plattenfirmen jedoch lieber den Vertretern aus Skandinavien und Amerika gewährt wird. Dass melodischer Death Metal teutonischer Prägung aber dennoch das Prädikat "wertvoll" verdient, beweisen BURDEN OF GRIEF nun mit ihrem ersten Album in drei Jahren. Die Band hat weiterhin stark an ihrem Sound gearbeitet und auch in Sachen Songwriting noch einmal zugelegt, so dass "Death End Road" zweifelsohne das reifste und auch kompakteste Album in der nunmehr zehnjährigen Karriere der Band ist. Mit Hilfe des renommierten Produzenten Tommy Hansen hat sich das Quintett unlängst im Studio verschanzt und ein sehr vielseitiges Album mit Elementen aus Death, Thrash und traditionellem Metal eingespielt. Der Fokus lag dieses Mal jedoch verstärkt auf den sehr einprägsamen Melodien, die besonders in der ersten Hälfte ein Garant für hochwertiges Todesblei sind. Nummern wie das erhabene 'Swallow The Sun' und das flotte 'The Killer In Me' drängen sich dem Hörer förmlich auf und verdienen fast schon das Kompliment "Ohrwurm". An Aggressivität haben BURDEN OF GRIEF deswegen aber nur kaum eingebüßt, spätestens mit Nummern wie dem rasanten 'Schizophrenic' wird auch diesbezüglich das Eis gebrochen, wobei raue Abrissbirnen wie diese trotzdem eher die Ausnahme sind. Lediglich die Remakes von 'Smashed To Pieces' und 'Immense Infinity', die merklich vom druckvollen Hansen-Sound profitieren, offenbaren die potenzielle Brutalität der deutschen Undergroundler, passen aber trotz allem sehr gut zum frischen Songmaterial. Die einzige Schwierigkeit, die "Death End Road" langfristig bietet, ist das Beharren auf sehr ähnlichen Arrangements, was gerade zur Mitte des Albums sehr auffällig ist. Nummern wie 'Running Scared', 'The Game' und 'Vita Reducta' unterscheiden sich vom Aufbau her nur unwesentlich, so dass der ein oder andere Vollgas-Brecher in der Zwischenzeit mal eher willkommen wäre. Leider bleibt er aber bis kurz vor Schluss aus. Nun, allzu verheerend wirkt sich diese minimale "Auffälligkeit" jedoch nicht aus, schließlich ist das Songmaterial schlicht und einfach gut und das Album im Gesamtüberblick dennoch das wohl beste in einer Dekade BURDEN OF GRIEF. Und wien eingefleischte Fans sicherlich wissen, hat die Band bislang noch mit keinem Release enttäuscht!"

 

 

Bruview, 8/ 10:

 

"Das guter Melodic Death Metal nicht zwangsläufig aus Skandinavien kommen muss, haben ja auch schon andere deutsche Bands bewiesen.(siehe DARK AGE oder SOUL DEMISE) Auch das neue Album „Death End Road“ der seit Mitte der Neunziger bestehenden Band BURDEN OF GRIEF bestätigt dies und beeindruckt mit einem Gemisch aus traditionellem Melodic Death, Thrash und moderner Spielweise, dass sich hinter keiner internationalen Konkurrenz verstecken muss. Die Größte Veränderung zum alten Album der Gruppe ist definitv die Verwendung der moderneren Metaleinflüsse, was zwar nicht sonderlich originell ist, da jede Band aus dieser Sparte zur Zeit versucht, mehr in die moderne Richtung zu gehen, aber bei BURDEN OF GRIEF klingt es nicht erzwungen und es harmoniert gut mit den sonst eher traditionell angehauchten Riffs. Auch die eher rauen bzw. rotzigen Vocals spielen gut mit dem Rest zusammen und hebt die Band etwas von den sonstigen 0815 Melodic Death Bands ab. Insgesamt gehen die Songs auf „Death End Road“ alle ziemlich gut nach vorne und sind allesamt vielfach mit einprägsamen Melodien und Refrains ausgestattet worden, die sich schon nach kurzer Zeit in den Gehörgängen festsetzen. Produziert wurde die Platte übrigens von Tommy Hansen (u.a. Helloween, Hatesphere), der einen ziemlich fetten Sound hinbekommen hat, auch wenn mir teilweise das Schlagzeug etwas zu aufdringlich ist. Abschließend kann man sagen, dass BURDEN OF GRIEF eine gute CD für Fans des Melodic Death Metals abgeliefert haben, die sich zwar nicht allzu sehr von den unzähligen anderen Bands des Genres abheben kann, aber trotzdem über die gesamte Spielzeit hinweg Spaß macht und zum moshen anregt. Fazit: Greif zu, wenn du auf Melodic Death stehst."

 

 

Legacy:

 

„Im Grunde machen die einheimischen Melodic Deather BURDEN OF GRIEF auch auf ihrem neuesten Album mal wieder alles richtig. Todesblei der nordischen Machart paart sich mit traditionellem Metal sowie der ein oder anderen Thrash-Kopfnuss, und auch moderne Einflüsse kommen dezent zur Geltung. Der Sound, zu verantworten von Veteran Tommy Hansen, drückt und knallt, ohne krampfhaft aufgepumpt zu klingen, und die Leads perlen gar famos. Dazu schmeißt das Quintett mit Hooklines um sich, die mal richtig gut in Ohr, Herz und Hirn gehen, sich aber leider nicht immer richtig verfangen wollen. So wirken BURDEN OF GRIEF mitunter ein wenig behäbig und zahm, laufen jedoch immer dann zu Höchstform auf, wenn sie etwas furioser zu Werke gehen. In derlei Momenten erinnern sie an die Hymnenschmiede des Death Thrash, The Duskfall. Deren Genie, was das Erschaffen von Gänsehautmelodien in Kombination mit knisternder Spannung und roher Power angeht, erreichen die Mannen um den hervorragenden Shouter Mike Huhmann allerdings noch nicht ganz. So bleibt, “Death End Road” als Sammlung wirklich gelungener Songs zu loben, die das Potenzial zu echten Smashern gehabt hätten, in dieser Form aber eine Spur zu gewöhnlich klingen, um sich für die absolute Spitze zu qualifizieren. Was niemanden abhalten sollte, dieser viel versprechenden Band eine Chance zu geben. Die Jungs können was, das ist ganz klar. Aber das Gefühl will einfach nicht weichen, dass sie es sogar noch besser könnten.“

 

 

Rock Hard,  7,5/10:

 

„Schon seit Jahren sind BURDEN OF GRIEF ein Garant für einwandfreien Melodic-Thrash-Metal made in Germany. Und so braucht sich auch der vierte Longplayer hinter nichts zu verstecken. Schon der Opener ´Vita Reducta´ bietet alles, was sich das Todesmetal-Herz nur wünschen könnte: eine fette Riffwand, Soli zum Luftgitarre posen, wunderschön heisere Vocals und natürlich markante Refrains. Oder mit anderen Worten: Der perfekte Soundtrack um sich schön sämtliche Halswirbel beim Bangen auszurenken. Weitere Höhepunkte bilden das entfernt an Dark Tranquillity erinnernde ´The Game´, das durch und durch brutale ´The Killer In Me´ oder der einwandfrei groovende Rausschmeißer ´Road Of Visions´. Als Bonus gibt’s obendrauf neue Versionen der Tracks ´Smashed To Pieces´ und ´Immense Infinity´ vom Debüt „Haunting Requiems“.“

 

 

Amboss:


"Ungefähr drei Jahre nach 'Fields Of Salvation' meldet sich eine der seit Jahren besten deutschen Melodic Death/Thrash Bands zurück. 'Death End Road' zeigt vielen jungen Bands wieder eindrucksvoll, was die Stunde geschlagen hat, denn den Wurzeln skandinavischen Melodic Death Metals mischen BURDEN OF GRIEF viele thrashige Riffs sowie moderne Elemente Tendenz Metalcore bei. Viel Abwechslung, gezielt gesetzte Melodien sowie mächtig Moshparts sind die markanten Punkte, die das Album über mehrere Durchläufe hinweg hörbar machen und im internationalen Vergleich wieder mal locker mithalten kann. Dass BURDEN OF GRIEF als Deutsche dagegen der große Durchbruch verwehrt geblieben ist, wird manchem zwar nicht so richtig in den Kopf gehen wollen, Fans der Band und gutem Melodeath zwischen Oldschool und Moderne sollte das aber allemal egal sein. 'Death End Road' hat alles zu bieten, was ein gutes Album braucht."

 


Bloodchamber:


"BURDEN OF GRIEF sind seit ihrer Gründung Mitte der 90er zu einer DER Vorzeigebands in Sachen 'Melodic Death Metal made in Germany' aufgestiegen und haben sich mit ihren bisherigen drei Alben eine solide Fanbase erarbeitet - für den großen Durchbruch hat es indes aber noch nicht gereicht. Ob die mit einem wirklich coolen Cover Artwork versehene vierte Scheibe 'Death End Road' diesen Zustand zum Positiven ändern wird, darf bezweifelt werden, aber eins ist sicher: an der Qualität der Musik liegen wird es nicht. BURDEN OF GRIEF haben eigentlich alles, was man als Band in diesem Sektor haben muss: technisch ist die Band absolut fit, die filigranen Gitarrenleads und Riffs sind gar hervorragend, Mike Huhmann ist ein absolut patenter Krächzer, der niemals eindimensional klingt und auch die Songs sind kompakt arrangiert und halten die richtige Balance zwischen Melodie und Härte. Jedoch mangelt es der Truppe nach wie vor ein bisschen mal allerletzten Killerinstinkt, der Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Wie Christian es schon in seinem Review zum Vorgänger 'Fields Of Salvation' auf den Punkt brachte, ist die Truppe nur bedingt in der Lage, ihren Stücken Hitcharakter zu verleihen. Zwar klingt auch 'Death End Road' von Anfang bis Ende gut und hat nicht einen einzigen Langweiler an Bord, aber so richtig mit Wiedererkennungswert verbunden ist die Sache hier nach wie vor nicht. Aber - und das ist die gute Nachricht - ein Schritt nach vorne ist dennoch auszumachen, denn zumindest 'Vita Reducta', 'Swallow The Sun', das simpel-effektive 'The Killer In Me' sowie der schöne, da experimentelle Rausschmeißer 'Road Of Visions' zeigen deutliche Verbesserungen in Sachen 'eingängiges Songwriting' auf und bleiben auch ne halbe Stunde nach Ausklingen der letzten Töne nachhaltig in Erinnerung. Da auch die sehr ruppigen, direkt ins Gesicht schlagenden Neueinspielungen der Debüt Stücke 'Smashed To Pieces' und 'Immense Infinity' ziemlich gut reinlaufen, bleibt mir gar nichts anderes übrig, als hier 7,5 Punkte für ein handwerklich einwandfreies Melodic Death Album ohne jeden Firlefanz (Klargesang, moderne Ausflüge etc.) zu verteilen. BURDEN OF GRIEF sind auf dem richtigen Weg, und wenn dieser konsequent weiterverfolgt wird, könnte uns mit Album Nummer fünf ein richtiges Highlight ins Haus stehen."

 

 

Blooddawn:


"Die Welle des melodischen Todesmetalls schreitet immer weiter voran und die Bands werden mit positiven Plattenkritiken und großer Aufmerksamkeit bedacht. Und seit Beginn der Welle ist Skandinavien die vorherrschende Region aus der die Bands stammen. Dass es aber aus Deutschland ernst zu nehmende Konkurrenz gibt, wird nicht groß betont. BURDEN OF GRIEF sind eine solche Alternative. Mit 'Death End Road' veröffentlicht das Quintett das vierte Album ihrer Karriere. Seit fast 13 Jahren gehört die Bands zu den wichtigsten Vertretern des Melodic Death Metal. Nach einem kurzen Intro bekommt man dann alle Markenzeichen auf die Ohren, die das Genre ausmachen. Knackige Lead-Riffs, eine Rhythmusfraktion, die eine massive Soundwand aufbaut und tief gegrowlte Texte. Beim Songwriting wurde anscheinend sehr viel Wert auf wieder erkennbare Melodien geachtet. Und die Umsetzung war erfolgreich, 'Swallow The Sun' oder 'The Killer In Me' bringen haufenweise Melodie mit ein, vernachlässigen die nötige Härte aber zum Glück zu keiner Sekunde. Die Songs bewegen sich im erhöhten Geschwindigkeitsbereich, werden jedoch immer wieder durch Breaks aufgelockert. Mit 'Schizophrenic' ist aber auch ein reiner Geschwindigkeitsvollrausch dabei. Und doch hätte noch ein wenig mehr Abwechslung im Tempobereich nicht geschadet. Ein Wälzer im unteren Bereich der Tachonadel wäre ein nettes Schmankerl gewesen. Zum Schluss gibt es noch zwei Neueinspielungen, die etwas mehr Aggressivität als die übrigen Stücke ausstrahlen und die Nackenmuskulatur noch einmal vor Probleme stellt. Melodic Death Metal aus Deutschland braucht sich vor den Vertretern aus dem Norden nicht zu verstecken. BURDEN OF GRIEF haben ein starkes Album eingespielt, welches ihnen deutlich mehr Aufmerksamkeit zusichern sollte. Für Fans des Genres ist 'Death End Road' ein Blindkauf."

 


Metalroxx:


"Mehr als 10 Jahre mischen die Jungs von "BURDEN OF GRIEF" nun in der heimischen Musikszene mit und präsentieren uns mit dem Rundling "Death End Road" ihr nunmehr fünftes Werk. Man kann sie mit Recht wohl als Deutschlands vorzeige Melodic Death Metal Vereinigung hervorheben, auch wenn "BURDEN OF GRIEF" nie den absoluten Abflug in die Oberliga geschafft haben. Sehr verwunderlich bei den ständig guten Kritiken und dem Zuspruch an festen Fans. Aber wie gesagt: "Death End Road" macht die albumzählende Hand voll und könnte ja endlich das Ticket zu den Größen des Genres sein. Wollen wir doch einmal den Dingen lauschen die da aus den Boxen kommen. Los geht es mit dem Intro/Titeltrack, der sehr melodisch und vor allem sehr kurz daher kommt. Spätestens mit dem "Vita Reducta", dem zweiten Track der Platte, kommt das gewünschte Todesblei zu Tage und stimmt auf die noch folgenden 10 von insgesamt 12 Songs ein. Mit viel verspielten Solis und eingängigen Riffs ergießt sich der Song zusammen mit der ausdrucksstarken und vordergründigen Stimme. Ebenso auch bei einem meiner Lieblingsstücke auf der Scheibe mit dem Namen "Swallow The Sun". Jeder Part des Stückes ist sehr harmonisch und mit sehr viel Können eingespielt. Das macht wirklich sehr viel Spaß beim Zuhören und Vorfreude auf die Dinge, die uns bei diesem Album noch erwarten. Eines ist jedoch schon jetzt klar. Die Scheibe rockt wie Sau. Songs wie der gleich folgende "The Game" oder "Running Scared" bewegen beim Zuhören und haben bestimmt auch Live einen deutlichen Spaßfaktor zu bieten. Es fällt mit als fränkischer Ureinwohner zwar schwer zu sagen, aber die HESSEN von "BURDEN OF GRIEF" haben da echt ganze Arbeit im Studio und im Vorfeld geleistet. Wie bei jedem Album in dieser Musikrichtung stellt sich aber auch hier die Frage, darf es noch etwas schneller sein??? Weniger ist meiner Meinung nach manchmal mehr und so kommen doch bei längerer Betrachtung die schnelleren Stücke schon sehr ähnlich an. Auch wenn die Riffs an sich sehr gelungen und unterschiedlich gestrickt sind, wirken sie in ihrer hohen Geschwindigkeit doch manchmal sehr gleich. Das ist meiner Ansicht nach aber auch schon einzige nennenswerte Kritikpunkt. Für mich ist "Death End Road" eine Scheibe, die man gehört und Fans von Melodic Death auch gekauft haben sollte. Sie kann mit den "Stars" ohne Probleme mithalten."

 

 

Vampster:


"BURDEN OF GRIEF sind mittlerweile eine feste Größe im deutschen Melodic Death Metal-Bereich und auch ihr neues Album "Death End Road" wird keinen Anhänger der Band enttäuschen. Das Quintett ist sich treu geblieben und bietet auf vorliegender Veröffentlichung eingängigen, melodischen Death Metal, der immer wieder den klassischen NWoBHM streift. Im Gegensatz zum Vorgängeroutput "Fields Of Salvation" wirken BURDEN OF GRIEF sogar noch einen kleinen Tick mainstreamiger, was auch nicht zuletzt am recht guten Gesang von Mike Huhmann liegt. Die Vocals sind nicht mehr ganz so heftig, dafür gut verständlich und weisen in den Gesangslinien viel Melodie auf. Dennoch intoniert Mike die insgesamt zwölf Stücke rau und kernig. Manchmal erinnert er mich an Thorsten "Buddy" Kohlrausch von Dark At Dawn. Diese Band ist ein gutes Stichwort, denn auch musikalisch liegen die beiden Combos gar nicht mehr so weit auseinander. Gut, BURDEN OF GRIEF agieren noch eine Ecke heftiger, aber vom Grundfeeling her kommen mir immer wieder Dark At Dawn in den Sinn. Auf "Death End Road" hat man sich zudem in Sachen Hooklines und einprägsamen Refrains steigern können und ebenso wird man beim Hören der Scheibe öfters mal auf ein gutes, klassisches Heavy Metal-Solo treffen. Insgesamt gesehen ist "Death End Road" ein gutes melodic Death Metal-Album, mit starkem Hang zum traditionellen Heavy Metal, welches von Tommy Hansen druckvoll in Szene gesetzt wurde. Als Bonustracks finden sich auf der Scheibe mit "Smashed To Pieces ´07" und "Immense Infinity ´07" zwei Neueinspielungen alter Songs vom Album "Haunting Requiems", welches im Jahre 2000 veröffentlicht wurde."

 


Bright Eyes:

 

"Die Deutschen gehören seit Jahren zu der Legion an Bands, die es trotz guter Alben nie wirklich an die (kommerzielle) Spitze geschafft hat. Immer hart in der Spur des melodischen Death/Thrash aus Schweden, kann ich mich an keine schwache Langrille der 5 Burschen erinnern und auch 'Death End Road' strotzt vor Spielfreude, guten Riffs, fetten Sounds und Melodien. Allerdings ist das Songmaterial nach meinem Dafürhalten nicht ganz so begeisternd und irgendwie gehen BURDEN OF GRIEF zu stark mit angezogener Handbremse in den Kampf (trotz gutem Solo kommt eine Nummer wie 'Swallow The Sun' nicht wirklich aus dem Quark). Auch 'Drown In Sorrow' gehört nicht gerade zu den Sternstunden der Band. Wenn das Quintett allerdings eine Schüppe Power und Speed zulegt (das Slayer/Dew-Scented-lastige 'Schizophrenic' oder das treibende 'Passion Of The Night'), dann tönt das ungleich besser. Das merkt man auch an den beiden Neuauflagen der Nummern 'Smashed To Pieces' und 'Immense Infinity', die wütender und packender aus den Boxen hüpfen. Melo Death, der gefällt! Reifer heißt aber nicht immer besser. Eine schwache Scheibe stellt 'Death End Road' natürlich nicht dar, einen echten Hammer haben BURDEN OF GRIEF aber für mich auch nicht abgeliefert, daher "nur" 9 Augen mit Tendenz nach oben."

 

 

Metal 1:

 

"Mit mittlerweile über zehn Jahren Bandgeschichte, zumindest, was die öffentliche Wahrnehmung angeht, kann man die Hessen von BURDEN OF GRIEF getrost als eines der Flaggschiffe des deutschen Melodic Death Metals betrachten. Das man im Netz vergleichsweise wenig Informationen bezüglich Geschichte und Werdegang in Form von Artikeln bei Wikipedia oder laut.de findet, ist daher schon etwas überraschend, bringen die Jungs doch dieser Tage mit 'Death End Road' ihr mittlerweile fünftes Album raus. Da es aus musikalischer Sicht sozusagen mein Erstkontakt mit dem Fünfer ist, gilt die volle Konzentration zunächst einmal dem beiliegenden Infozettel. Gewohnt blumig kommen die vom Label verfassten Lobeshymnen dann auch daher, es werden 'Grenzen des Genres neu ausgelotet', es liegt ein 'packendes und dynamisches Riff-Monster' vor oder aber die 'einprägsamen Melodien und Soli setzen sich in kürzester Zeit im Gehör fest'. Okay, denkt sich der von Natur aus kritische M1-Redakteur und wirft die Scheibe in den Player. Mit dem Titelsong erklingt ein kurzes Intro, gewissermaßen ein Appetizer von wenig mehr als einer Minute, der aber bis auf den Bogen, den er zum Schlusslied zieht, worauf ich später eingehe, nicht viel mit dem Album zu tun hat. Ab dem zweiten Lied, 'Vita Reducta', weiß man ziemlich schnell, wo lang es in den kommenden gut 50 Minuten gehen wird. Melodisches Todesblei im schnelleren Format mit seltenen, dann aber sehr wirkungsvoll eingesetzten Midtempo-Einsprengseln. Dass die Jungs ihr Handwerk verstehen, zeigt sich am tatsächlich filigranen Vorgehen, die Riffs fliegen einem auch bei durchgetretenem Gaspedal messerscharf um die Ohren, die Rhythmus-Fraktion tut ihr Bestes, um Frontmieze Mike ein ordentliches Brett zu geben, auf dem er die nicht immer kopflastigen Texte mit der Urgewalt eines deutschen Bullen ausbreiten kann. Neben den im Info angepriesenen Gitarrenharmonien kristallisiert sich im Weiteren die Stimme von Mike als gewichtiges Trademark heraus, gerade bei langsameren Songs wie beim wuchtigen 'Swallow The Sun', einem meiner Favoriten, entfacht er wahre Ohrwürmer, was bei dieser Art von Musik ja nicht unbedingt vorausgesetzt werden kann. Apropos wuchtig: Dieses ist auch der Sound, der von Produzentenguru Tommy Hansen, der unter anderem schon Helloween oder Hatesphere veredelt hat, in den dänischen Jailhouse Studios zusammengemixt wurde. Bleibt also, noch das dritte Standbein eines guten Albums auszuloten. Einen Zusammenhang im Sinne eines Konzeptalbums kann ich bei den Texten nicht unbedingt erkennen, dafür scheinen die Themen etwas weit gestreut, aber zusammen mit dem Artwork und dem Umstand, dass der Albumtitel bzw. Titel des Intros im letzten Song, 'Road Of Visions' (hier als gesungene Zeile), erneut auftaucht, ergibt sich schon eine schöne Harmonie zwischen denselben, dem Sound und der Musik. Gibt es also nichts zu meckern? Doch, ein Punkt ist da schon, der ein sehr gutes Album zu einem 'nur' guten herabstuft. Mit der Zeit fehlt einfach etwas die Abwechslung, was vor allem daran liegt, dass die Geschwindigkeit fast durchweg im Up-Tempo-Bereich angesiedelt ist. Dies ist insofern etwas bedauerlich, da gerade die langsameren Stücke wie eben 'Swallow The Sun' oder 'Passion Of The Night' (coole Gitarrensoli) besonders zu gefallen wissen. Weitere Anspieltipps sind 'Running Scared' sowie die beiden Bonussongs 'Smashed To Pieces `07' und 'Immense Infinity `07'. Alles in allem hauen die Jungs mit 'Death End Road' ein Album raus, welches sich vor der innerdeutschen Konkurrenz wie Night In Gales oder Soul Demise und auch den internationalen Waffenbrüdern aus Skandinavien, die den Sound der Band bei aller Eigenständigkeit sicher maßgeblich prägten, keinesfalls verstecken muss. Beim nächsten Mal gerne etwas mehr Variation in der Geschwindigkeit, dann ist auch mal eine richtig hohe Bewertung drin. So verbleiben mit Tendenz nach oben.

 


Obliveon:

 

"Für aufmerksame Beobachter der Szene sind BURDEN OF GRIEF beileibe keine Unbekannten. Mit einer über zehn Jahre zurückreichenden Bandhistorie und nunmehr vier Alben gehören die Herrschaften inzwischen zum Establishment in Sachen melodischer Death Metal aus deutschen Landen. Und welche Entwicklung die Hessen in dieser Zeit genommen haben, lässt sich exemplarisch an den beiden 'Death End Road' als Bonus-Tracks angefügten, neu eingespielten Bandlassikern 'Smashed To Pieces' und 'Immense Infinity' (ist Unendlichkeit nicht immer immens?) ablesen: zischen diese noch mit At The Gates-lastigem ICE-Riffing etwas eindimensional durchs Gehör, so bietet 'Death End Road' abgehangenes Material mit deutlich höherer Tiefen- und Langzeitwirkung. Stücke wie 'Swallow The Sun' (sehr undoomig, dafür mit starker In Flames-Schlagseite - 'Cloud Connected' trapst durchs Chorus-Riff), der flotte Brecher 'Running Scared' oder die superben Groover 'The Killer In Me' sowie 'Passion Of The Night' leben insbesondere von der exquisiten, verspielt vielschichtigen Gitarrenarbeit von Johannes Rudolph und Philipp Hanfland (nein, ich mache jetzt keine schlechten Witze über seinen Namen...) und dem tighten Zusammenspiel der gesamten Band. Das Energielevel ist auch bei Shouter Mike Huhmann durchgängig hoch, ohne dass man darüber vergäße, durch gekonnte Breaks für Abwechslung zu sorgen. Die beste Komposition stellt für mich so auch das abschließende, in der Strophe mit atmosphärischem Gesang experimentierende und mit einer schönen Melodie ausgestattete 'Road Of Visions' dar. Neben den üblichen Melodic-Death Verdächtigen dürfen auch aufgeschlossene Metalcore-Liebhaber 'Death End Road' antesten - die Unterschiede zwischen diesen Genres sind eh oft fließend, auch wenn dies BURDEN OF GRIEF evtl. nicht gerne hören werden."

 

 

Metal Factory, 9/10:

 

Kaum zu glauben, dass die deutsche Melodic/Death Metal-Band BURDEN OF GRIEF bereits ihr viertes Album herausbringt, aber den Sprung zu den ganz grossen Bands dieses Genres bisher ausgeblieben ist. Beim ersten Reinhören fällt mir ein wenig Children Of Bodom auf, vermischt mit Soul Demise und ein paar Thrash-Elementen. BURDEN OF GRIEF verwenden aber nicht auf kitschigem Niveau Keyboardelemente wie COB, sondern kämpfen sich viel mehr mit Gitarrenarbeit sprich Gitarrenmelodien durch, was man nur befürworten kann. Nach Naildown kann ich mit BURDEN OF GRIEF eine weitere Melo/Death-Band jedem Fan von guter Musik ans Herz legen, denn ihr druckvoller riff- und solostarker Sound, der gespickt mit feinen Melodien und einer grandiosen Stimme daherkommt, stellt einige skandinavischen Bands deutlich in den Schatten. Was man sich für die Zukunft noch wünschen kann wären ein paar cleane Parts, denn solche würden dem Album zu noch ein wenig mehr Tiefgang verhelfen. Gesungen wird natürlich in Englisch, und rein textlich widmet man sich mehrheitlich dem Tod. Die Leadgitarren sind grossartig und sprengen zum Teil meine höchsten Erwartungen. Die Hessen zeigen, dass es ohne sie in diesem Genre nicht mehr geht, keiner wird nach diesem Album so schnell an BURDEN OF GRIEF vorbeikommen. Produziert wurde das Album übrigens von Tommy Hansen, der bereits bei Hatesphere und Illdisposed mitgeholfen hat. Allgemein wurde das Album sauber und ohne Defizite produziert, einfach genau richtig, um seinem Nacken Schmerzen zu bereiten. Ich bin überzeugt, dass sich BURDEN OF GRIEF aus dem deutschen Loch befreien können und Europa erobern werden. Ich von meiner Seite freue mich sehr darauf, sie am Metalcamp live erleben zu dürfen.

 

 

Osnametal:

 

"Schweden? Nein, Deutschland! Unglaublich aber wahr. Schon bei den ersten Klängen des neuesten (insgesamt des Vierten) Outputs von BURDEN OF GRIEF fragt man sich, ob man nicht eins der alten In Flames-Alben (Colony und früher) in der Anlage hat. Los geht's mit einem kurzen Intro: 'Death End Road', dann folgt der direkte Übergang zu 'Vita Reducta'. Der erste Höhepunkt folgt dann mit 'Swallow The Sun', ein starker Text, coole Riffs, ein tolles Solo, was braucht ein Song noch, um ein Hit zu werden? Bei 'The Killer In Me' bemerkt der aufmerksame Zuhörer, dass die Fünf auch Metalcore-Mosh-Parts und deftige Thrash Metal-Riffs, untermalt mit dem passenden Drum-Geknüppel einfließen lassen, und diese Synthese kommt verdammt gut rüber. Dieser Song ist definitiv das stärkste Stück des Albums und auch das beste mir von der Band bekannte. Und der nächste Streich folgt sogleich: 'Schizophrenic', das mich musikalisch und textlich ein wenig an unsere Local Heroes von Lunarsphere erinnert, live bestimmt ein Kracher! Bei 'Road Of Visions' werde ich das Gefühl nicht los, das Ganze schon mal irgendwo gehört zu haben, die Riffs wirken sehr vertraut, nichtsdestotrotz: Ebenfalls ein geiler Song, vor allem der Wechsel von Geflüstertem und gegrowltem Text ist cool. Als Bonus Tracks sind noch die Remixe der Songs 'Smashed To Pieces' und 'Immense Infinity', die bereits im Jahr 2000 auf der ersten CD 'Haunting Requiems' veröffentlicht wurden, enthalten. Die Produktion ist glasklar, wenn auch ein wenig zu laut, beim mp3-Player also besser leiser stellen, ich spreche aus Erfahrung. Dafür ist der Sound aber um Klassen besser als bei den Vorgänger-Alben. An den Instrumenten sind die Jungs gut aufgelegt, und gesanglich geht es in Richtung (alte) In Flames und At The Gates. Oldschool ist also in dem Fall angesagt. Eingängige Melodien, tolle Soli und eine gute Produktion, musikalisch orientiert man sich ein wenig am Trend, lässt aber traditionelles nicht außen vor, dazu dann noch ordentlich 'Gothenburg' Metal und fertig ist ein Album, dass 'Alt-Metallern' und den jungen Metalcorelerern (oder wie man das schreibt) gefallen wird, und das auch nach dem Review noch einige Runden in meiner Anlage drehen wird."

 


Walls Of Fire:

 

"Endlich ist es soweit. Drei Jahre musste ich mich gedulden, bis endlich der lang ersehnte Nachfolger zum BURDEN OF GRIEF-Album 'Fields of Salvation' das Licht der Welt erblickt. Dieser Tage erscheint mit 'Death End Road' das mittlerweile vierte Studioalbum der Herren aus Süddeutschland. Und das - geneigte Leser - ist ein absolutes Top-Album geworden, das Ihr Euch unbedingt reinziehen müsst. Jeder von Euch, der auf melodischen Death-Metal steht und wehmütig an vergangene Tage zurückdenkt, der kommt um dieses Album nicht drum herum und wird nach dem Genuss eine außerordentliche Befriedigung feststellen. Auf dieser Platte werdet Ihr alles finden, was Euer Metalherz zum Glücklich sein braucht. 'Death End Road' ist eine gelungene Mischung aus schnellen In-die-Fresse-Nummern wie 'Drown In Sorrow' und beinah anmutig wirkenden Songs wie 'Road Of Visions', wobei erstere natürlich dominieren. Die Gitarren sind meist sehr schnell und laden zum Headbangen ein. Achtung, Nackenschmerzen sind Pflicht - ansonsten müsst Ihr das noch mal ein bissel üben. Hervorheben muss ich unbedingt den Gesang von Vocalist Mike. Nicht nur, dass er eine Stimme mit Wiedererkennungswert besitzt, man versteht auch, was er singt. Das ist nun wirklich nicht typisch Death Metal - macht die Sache aber rund. Als Bonus gibt es dann noch neuere Versionen von 'Smashed To Pieces' und 'Immense Infinity' vom 2000er Release 'Haunting Requiems', die den Kauf dieser Platte wohl noch versüßen sollen. Bleibt jedem überlassen, wie er es findet - mir gefallen die ursprünglichen Versionen auch. Natürlich haben auch BURDEN OF GRIEF mit diesem Album das Rad nicht neu erfunden, aber es klingt einfach toll, macht Spaß von Anfang bis Ende und hat noch einige Runden in meinem CD-Player sicher. Auf diese Platte würde ich ganz groß 'Kauf mich' schreiben."

 

 

Heavy oder was!?:

 

„BURDEN OF GRIEF bringen ihren Sound auch 2007 in gewohnter Weise rüber. Allerdings erscheint „Death End Road“ im Vergleich zu den direkten Vorgängern doch etwas offener und - äh - irgendwie "kommerzieller". Nein, nein, keine langgezognen Iiiihs bitte, „kommerziell“ ist hier in dem Sinne gemeint, dass die Songs der Truppe recht griffig und auf den Punkt gespielt wirken. Es könnte halt vielen Leuten gefallen. Das alleine ist für sich noch nix Schlimmes, oder? Ansonsten rulen die bekannten Trademarks. Der heftige Gesang ist nach wie vor Bestandteil des BURDEN OF GRIEF-Sounds. Auch die old schooligen musikalischen Ausbrüche hat man nicht vergessen. Es wirkt nur alles etwas geordneter. Alles in allem eine saubere Sache für Leute, deren Idole sich in der weiten Schnittmenge zwischen SENTENCED und ARCH ENEMY bewegen.“

 

 

Aberration Online, 3/ 5:

 

„Melodic Death Metal aus deutschen Landen und Album Nr.4 von BURDEN OF GRIEF. Die Jungs können ohne grosse Mühe mit den meisten skandinavischen Bands dieses Genres mithalten. Man bewegt sich sicherlich auf höchstem Niveau, wenn man auch beträchtliche Abzüge machen muss. Zum Beispiel kann man die meisten skandinavischen Bands auch schon lange nicht mehr wirklich hören. Fast keine dieser Bands kann mit grossartigen Höhepunkten... punkten! Es wird versucht, alle möglichen Atmosphären, die der Stil zulässt, zu bedienen, allerdings ohne grossartig die "Gänsehaut" zu fördern. Es gibt weder die Power-Granaten, die richtig beeindrucken können noch die melodischen "Bringer", die einen zur Verzückung bringen können. Dabei gibt es Beispiele auf diesem Erdball, dass es durchaus möglich ist, den Hörer völlig zu begeistern wie es zB. die Belgier Axamenta oder die Finnen Shade Empire oder Enter My Silence mit ihren Veröffentlichungen im letzten Jahr unter Beweis stellen konnten. BURDEN OF GRIEF haben mit diesem Album noch lange nicht unsere heutige Zeit erreicht und sind songtechnisch eher noch ein halbes Jahrzehnt zurück. Da nutzt in diesem Falle auch höchster technischer Anspruch sowie die gute Produktion wenig. Letztenendes ist es einfach immer wieder dasselbe... und auch leider ziemlich langweilig.“

 

 

Neckbreaker, 7/ 10:

 

"BURDEN OF GRIEF wurden einst durch den Rock Hard "Unerhört" Sampler entdeckt, treiben aber schon seit Anfang der 90er ihr Unwesen in der deutschen Metall - Landschaft. Seither frönt man dem skandinavischen Melodic Death Metal und bringt mit "Death End Road" das nunmehr vierte Full Length Album auf den Markt. Doch das Fähnchen hat sich merklich etwas mit dem Wind gedreht…Nach dem durchaus interessanten Intro als Titeltrack zeigt "Vita Reducta" dem aufmerksamen Hörer schon gleich, was im ersten Abschnitt gemeint war. Man möge mich für paranoid halten, aber der Opener schreit regelrecht nach AS I LAY DYING und den zahlreichen Kopien der Metalcore Pioniere. 1. Die Bassdrum: steht metalcore - typisch weit im Vordergrund gegenüber jeglichen anderen Bestandteilen des Drumkits mit entsprechend bös getriggertem Sound. 2. Der Gesang: Ok, Sänger Mike ist nicht mit den US Hardcore Bellern zu vergleichen, aber man höre sich zum Vergleich gerne mal seine Vocal Lines von früher an, großer Unterschied. 3. Riffs: Hier und da mal ganz deutlich an den typischen Groove gehaltene Riffs, Tapping hier und da, das mehr als nur deutlich an AS I LAY DYING erinnert, auch gerne mal ein paar Riffs, die vielleicht schon auf dem nächsten Album zu klaren Breakdowns mutieren könnten. Belassen wir es erstmal dabei. Nun, BURDEN OF GRIEF tendieren also mit ihrem neuesten Output Richtung Metalcore, macht das ihre Musik automatisch schlechter? Natürlich nicht. Es ist nur etwas traurig zu sehen, dass sich immer mehr Bands in diese Richtung ziehen lassen, ob es jetzt rein musikalische Einflüsse einer interessanten neuen Stilrichtung sind oder reines Kalkül, das wage ich nicht zu unterscheiden. "Death End Rroad" sollte jetzt nach den obigen Ausführungen nicht als purer Metalcore verstanden werden, die Jungs lärmen hauptsächlich immer noch in der skandinavischen Richtung a la früher IN FLAMES, da aber gerade der ganze Metalcore Haufen maßgeblich von dieser Musik beeinflusst wurde, ist der Weg dahin natürlich nicht weit für die Deutschen. "Swallow The Sun" langweilt etwas mit monotonem Riffing, überzeugt auf der anderen Seite aber mit einem recht eingängigen Refrain und melodischen Soli. Die Songs sind allesamt eher im mittleren Tempo gehalten mit kurzen, flotteren Zwischenspielen zur allgemeinen Auflockerung. (bestes Beispiel: "The Killer In Me") Viel Wert legen BOG auf eingängige Melodien, die auch mal von Sänger Mike kommen können, der im Vergleich zum letzten Album eine 100% Verbesserung hingelegt hat. Highlight des Albums könnte "Schizophrenic" sein, das schneller und thrashiger als der Rest durch die Boxen knallt, ein abwechslungsreicher Banger, schön. Als Bonus und Vergleich zwischen alt und neu wurden zwei alte Klassiker der Band noch mal neu vertont. Hier sollten meine Metalcore Vergleiche endgültig verstanden werden. Die moderne Tendenz ist meiner Meinung nach einfach nicht notwendig und hinterlässt einen etwas faden Nachgeschmack. Nichtsdestotrotz ist "Death End Road" ein empfehlenswertes, abwechslungsreiches und durchweg gutes Album geworden, dass man sich vor allem als Fan des skandinavischen Metalls ruhig mal anhören sollte!"

 

 

Music Scan, 7/ 10:

 

„Auf diese Platte war ich sehr gespannt, da mir das letzte Werk “Fields Of Salvation” extrem gut gefallen hat. Doch schon beim Artwork geriet ich irgendwie ins Stocken und hatte eine komische Vorahnung… das Intro kommt wie gewohnt sehr traditionell daher, wie es bei Intros halt oft so ist. In der Regel folgt dann aber der berühmte Schlag ins Gesicht und ein breites Grinsen macht sich im Gesicht breit. Aber das Alles bleibt hier irgendwie etwas aus. Sicher - es geht schon ganz gut zur Sache, aber das war ich von der letzten Platte definitiv besser gewöhnt! Auch nach weiterem Hören kam der „Aha-Effekt“ leider nicht zum Zug. Die Platte ist sehr solide aufgebaut und mosht auch ganz gut, aber meiner Meinung nach ist der Vorgänger um einiges Stärker. Mir kommt „Death End Road“ deutlich moderner (womit ja auch geworben wird) vor, aber grade das traditionelle, melodiegetragene Element für das ich den Vorgänger so geliebt habe, fehlt mir auf dieser Platte nahezu komplett. Auch das Gaspedal hätte etwas mehr getreten werden können... Ergo: BURDEN OF GRIEF haben sich musikalisch weiterentwickelt, was nicht zuletzt an der Produktion (Gruß an meinen Namensvetter aus meiner Fast-Heimat Dänemark) und den Songstrukturen zu merken ist, aber mich berührt diese Platte absolut nicht. Sicher ist dieses Geschmacksache und ich bin sicher, dass diese Platte von vielen Leuten abgefeiert werden wird, aber mir persönlich sagt die Platte aus oben genannten Gründen nicht wirklich zu. Da werde ich die „Fields Of Salvation“ sicher noch öfter im CD-Player kreisen lassen als „Death End Road“.“

 

 

Metal District, 8/ 10:

 

„Mann, Mann...diese Band existiert nun auch schon seit gut zehn Jahren und hat sich auch schon am internationalen Metal-Markt ziemlich erfolgreich etablieren können. Eigentlich hatte ich die Musik von BURDEN OF GRIEF’s letztem Output „Fields Of Salvation“ ja weniger modern in Erinnerung. Bis dato asoziierte ich mit dem Bandnamen eher an At The Gates angelehnte Musik, wobei natürlich diese Elemente nicht zur Gänze verschwunden sind. Die Musik klingt viel eigenständiger und der Sound, der von Mr. Tommy Hansen persönlich produziert wurde klingt ordentlich fett und rund. Im Prinzip hört man hier nichts anderes als sehr melodischen, schwedischen Death Metal mit vielen Thrash Elementen, der erstaunlich viele einprägsame und eingängige Melodien anbietet. Obwohl mich die ersten vier Nummern, trotz einigen, geilen Momenten, weniger überzeugen können, ist dafür der fünfte Song „Running Scared“ ein gewaltiges Brett, denn hier wird endlich mal etwas an Härte zugelegt. Typisches Thrash-Getrommel und auch sehr thrashige Riffs treffen hier auf melodiöses Gespiele und teilweise auch Metalcore-mäßige Parts. Doch glücklicherweise kommen diese Metalcore Stellen nicht allzu häufig vor. Sogar sehr Heavy Metal typische Elemente kommen ab und zu mal zum Vorschein. Diese Mischung aus Death, Thrash und traditionellem Heavy Metal hat auf mich eine sehr positive Wirkung, da diverse unterschiedliche Emotionen dadurch gedeckt werden können. Von extremer Aggression (wo wir schon dabei sind – ein bisschen Kreator kann man auch raushören, hehe) über nachdenklich Melodien bietet „Death End Road“ eigentlich alles, was man sich erwartet. Interessant finde ich, dass die Songs von Song zu Song immer härter und aggressiver werden. Was ich übrigens sehr begrüße, da ich mehr Fan von hartem Riffing bin, als von emotionalem Herumgeschmalze. Sehr lobenswert ist auch die Arbeit des Sängers, der sich mit seinem rauhen, eher hohen Gekeife zwar die meiste Zeit über in der selben Tonlage bewegt, sich jedoch sehr gut an die Songs anpasst. Wird aber trotzdem im Laufe der CD etwas eintönig. Zusammengefasst ist die neue Scheibe der Deutschen sehr gelungen, was meiner Meinung nach nicht zuletzt an der leichten Stiländerung liegt...Zumindest bin ich der Meinung, dass die sich irgendwie sehr weiterentwickelt haben und versuchen, auch mal Grenzen zu zu überschreiten. Ein negativer Kritikpunkt ist der etwas zu kurz gekommene Abwechslungsreichtum...sonst: solide! Wie auch immer – Fans von fetzigen, schwedischen, melodischen Riffs greift zu – die CD taugt!“

 

 

Musik Terrorverlag:

 

„Keine Frage, BURDEN OF GRIEF gehören seit Mitte der 90er zur Speerspitze des deutschen Death Metal-Undergrounds. Zusammen mit NIGHT IN GALES oder SOUL DEMISE zeigen sie seit vielen Jahren, dass guter melodischer Death Metal nicht ausschließlich aus Göteborg kommen muss. Obwohl sie bereits drei amtliche Alben am Start haben, konnten sie den letzten Wurf bislang allerdings (noch) nicht landen. Dies soll, muss und wird sich mit „Death End Road“ ändern. Denn dieses Album ist für die Deather sicher keine Sackgasse, sondern wird so einige Türen aufstoßen. Einprägsame Melodien, treibende Grooves und die markant raue Stimme von Mike Huhmann sind die großen Pluspunkte der 10 neuen Songs. Hervorstechen können dabei vor allem „Swallow Zhe Sun“ mit seinem eingängigen Refrain, das forsche und sehr eindringliche „Running Scared“, sowie das durch fette Riffs überzeugende Kracher-Stück „Schizophrenic“ oder das stampfende „Passion Of The Night“. Abgerundet wird die amtliche Performance der Gitarren-Fraktion und des Sängers durch eine brettharte, aber jederzeit vielseitige und vor allem unerbittlich treibende Vorstellung von Drummer Sebastian. Besonders gut erkennt man die amtliche Weiterentwicklung des Quintetts an den Neueinspielungen von „Smashed To Pieces“ und „Immense Infinity“ (beide auf dem 2000er Debüt „Haunting Requiems“ zu finden). Die damals noch recht rohen Kracher bekommen vor allem durch die ausgereiftere Gitarrenarbeit und das druckvollere Drumming noch mal richtig Dampf verpasst und markieren jetzt erst recht zwei Highlights des Death Metal-Genres! Was einer möglichen Kampfansage an die großen DARK TRANQUILLITY und die alten Klassiker von IN FLAMES noch fehlen könnte, ist ein fetter Sound. Doch auch hier haben BURDEN OF GRIEF alles richtig gemacht und sich von Tommy Hansen (HELLOWEEN, PRETTY MAIDS, HATESPHERE) einen angemessen dicken Sound zaubern lassen. So wird die internationale Death Metal-Szene im Jahre 2007 keinesfalls mehr an BURDEN OF GRIEF vorbei kommen!“

 

 

Nuclear Blast:

 

"Kompromisse klingen definitv anders. Aber das ist auch gut so, wenn es um BURDEN OF GRIEF geht. Die Herrschaften aus Hessen sind seit einigen Jahren bereits dabei, sich konsequent, selbstsicher und geradlinig ihren Weg in den Zenit der deutschen Death-Szene zu bahnen. Mit „Death End Road“ präsentieren sie ihr bisher reifstes Werk, das brachiale Härte, klarsten Death Metal und hämmernde Konsequenz bietet, dabei jedoch zu keinen Zeitpunkt in Monotonie verfällt. Egal ob stylish-groovend oder rhythmisch nach vorne preschend, die Herren wissen, wie man perfekt den roten Faden hält, ohne dabei großartig experimentieren zu müssen. „Death End Road“ ist so erneut der Soundtrack, den sich Headbanger härterer Coleur zum Kopfschütteln wünschen. Und „Death End Road“ ist auch der Beweis, dass die Hessen sich zu einer festen Größe mit Charakter und Wiedererkennungswert etabliert haben, an der Fans des Genres nicht mehr vorbeikommen“ Hier gibt’s satt auf die Mütze und zwar verdammt gekonnt!"

 

 

Metal Hammer, 5/7:

 

„Schwierig. Nach ein, zwei Durchläufen begeistert „Death End Road“ total. Melodischer, zum Teil auch recht fein modern inszenierter Death Metal skandinavischer Prägung aus deutschen Landen. Nach mehrmaliger Analyse fällt jedoch auf, dass ab der Mitte das Material qualitativ einen leichten Hänger hat und fahrig wirkt. Aber BURDEN OF GRIEF sind mittlerweile alte Hasen, schließlich ist das Quintett seit Mitte der Neunziger am Start, und die Herrschaften wissen, dass zum Ende eines Albums starke Songs gepackt werden müssen. Ab Song acht geht die Qualitätskurve wieder steil bergauf. Insgesamt betrachtet erfreut der Sound, den Tommy Hansen (u.a. Hatesphere) erneut wieder meisterlich in Szene gesetzt hat. BURDEN OF GRIEF machen musikalisch nichts, was nicht zig andere Bands schon vorher gemacht hätten, aber – alles in allem – liefert der Fünfer amtliche Qualität ab, und das soll honoriert werden.“

 

 

FFM Rock:

 

„So, da haben wir es nun wieder. Melodischer Todesmetall muss nicht zwangsläufig aus Skandinavien kommen. BURDEN OF GRIEF zeigen uns hier zum vierten Mal, dass so etwas auch hierzulande möglich ist. Und das machen sie mit Bravour. Haben die letzten Veröffentlichungen schon viele gute Kritiken eingefahren, muss sich auch dieses Werk nicht verstecken, auch wenn sie vielleicht mehr moderne Metaleinflüsse hat wie die Vorgänger. Die Platte wird mit dem Titeltrack eingeläutet, der aber nur als Intro für „Vita Reducta“ dient. Mit dem geht es aber auch gleich in die Vollen. Doublebass, Gitarrenriffs und wildes Gebrüll. Was will man denn mehr? Wunderbares Zusammenspiel aller Elemente, und auch der Gesang klingt echt prima. Dazu muss ich noch sagen, dass ich absoluter Doublebass Fan bin und mir dieser Klang immer ein fettes Grinsen in meine Fratze zaubert. Sehr geil ist übrigens der Soloteil, bei dem die Gitarre ein wenig Ruhe ins Geballer bringt, wenn auch nur für kurze Zeit. Verdammt geil ist der vierte Song „The Game“, da sich hier auf wunderbare Weise Melodie und  Aggressionen die Klinke in die Hand geben. Mein Lieblingssong ist „Schizophrenic“, nicht weil böse Zungen behaupten, in mir würden auch mehrere Persönlichkeiten wohnen, sondern weil der Mike hier und da mal kurz nen Urschrei loslässt und der Song sich einfach am besten in mein Hirn gefressen hat. Saugeile Platte, und obendrein gibt es noch zwei Bonustracks. Diese bestehen aus den 2007ern Versionen von „Smashed To Pieces“ und „Immense Infinity“, beide vom ersten Album „Haunting Requiems“. Aus und Schluss.“

 

 

Metal Mirror, 7/ 10:

 

„BURDEN OF GRIEF zählen mit Sicherheit zu den Aushängeschildern, wenn es um melodischen Todesstahl aus Deutschland geht. Mit ihrem neuen Album „Death End Road“ soll dieser Status untermauert werden. Und nicht anders als erwartet können sich Melodic Deather auf ein kleines Festmahl freuen, denn die Band aus Warburg prügelt wieder ganz ordentlich. Die Stimme von Sänger Mike hat auf der Platte einen leicht modernen Core-Einschlag, der in Kombination mit dem Songwriting eine interessante Mischung gibt, die sich allerdings nur scheuklappenfreie Metaller geben können, die auch vor modernen Einflüssen nicht zurückschrecken. Dennoch ballert „Death End Road“ beachtlich. Besonders Drummer Sebastian „Rob“ Robrecht, der mit der Platte seinen Einstieg in die Band feiert, überzeugt mit seinen Doppel-Fuß und Snare-Attacken auf ganzer Bandbreite. Für den ultimativen Durchbruch fehlt mir auf „Death End Road“ allerdings noch das gewisse Etwas. Klar, mysteriöse Songs wie „Road Of Visions“ oder die Soli in „Passion Of The Night“ machen eine ganze Menge Spaß, doch fehlt der Platte ein kleines bisschen der absolute Langspielfaktor. Live sollte sich das neue Material aber absolut bewähren und für ordentlich Stimmung in der Bude sorgen. Wer die Möglichkeit hat diese aufstrebende Band live zu erleben, der sollte sich die Chance nicht entgehen lassen und sich von dem Todesstahl der Band, die Rübe abschrauben lassen.”

 

 

Mstos, 3/ 5:

 

"...'Play Your music loud' - So könnte bei dem Beipackzettel dieser CD stehen. Schnelle E-Gitarren, verpackt in guten Melodien. Die Bass-Gitarre braucht sich mit ihrem Spiel nicht hinter dem Rest der Band zu verstecken. Klasse Sound, den die Stromlinienförmigen da abliefern. Homogen klingt das Schlagzeug und der Sänger, der seine Stimme in den Bereichen des grimmigeren Metals angesiedelt hat, rundet das Klangbild erfreulich ab. 1996 trat BURDEN OF GRIEF zum ersten Mal, durch ein selbstproduziertes Demo-Tape in Erscheinung. Nach einem weiteren Demo 1997, die Band steuerte je ein Lied für insgesamt drei Tribut-Alben (für IRON MAIDEN, METALLICA, RUNNING WILD) bei (alle bei 'Nuclear Blast'). Drei eigene CDs folgten. Von den vier Köpfen, die BURDEN OF GRIEF 1996 aus der Taufe haben, sind nun noch zwei Band-Members mit im Boot: Der Sänger Mike Huhmann und einer der beiden Gitarristen Philipp Hanfland. Seit 2001 ist das derzeitige Line-up BURDEN OF GRIEFs zusammen, welches 10 Nackenbrecher aller erster Sahne auf diesem Silberling vereinte und mit zwei Bonussongs krönte. Mit Anspieltipps tue ich mir schwer, da alle Songs für sich gesehen gut klingen. 'Schizophrenic', um einen hervorzuheben = brachialer Thrash Metal."

 

 

Metallic-Zine:

 

"BURDEN OF GRIEF haben sich deutlich verändert: So sind seit der letzten Scheibe „Fields Of Salvation“, die lange drei Jahre zurückliegt, nur noch Sänger Mike und Bandleader bzw. Gitarrero Philipp erhalten geblieben, die sich eine komplett neue Mannschaft zusammen stellen mussten. Eine Veränderung, die man durchaus hört: Waren die Drums beim Vorgänger meist noch messerscharf, technisch anspruchsvoll verfrickelt und häufig rasend schnell, pflegt Nachfolger Sebastian auf „Death End Road“ eher die gemäßigtere, konstante, nur noch mittelschnelle, nicht mehr allzu technische Keule zu schwingen. Leider klingen die Drums doch sehr getriggert und unnatürlich, was sicherlich an Produzent Tommy Hansen liegen mag, der es diesbezüglich in letzter Zeit häufiger übertreibt. Auch die Neuzugänge an Bass und zweiter Gitarre haben offensichtlich dazu geführt, dass man von der typischen, urdeutschen Melodic Death Metal Route zugunsten modernerer, groovigerer Songs abgewichen ist und mehr Wert auf einprägsame Refrains legt, wobei die gesangliche Weiterentwicklung und Variabilität von Sänger Mike sehr positiv auffällt. Natürlich gibt’s von den Kasseler Burschen nach wie vor Death Metal mit Melodien, die jedoch zum Teil akzenturierter eingesetzt werden und die Riffs nicht mehr wie früher über weite Strecken verfolgen. Der früher deutlicher zu hörende IRON MAIDEN Einschlag ist kaum noch zu spüren, aber immer noch als Bauchgefühl präsent, was den Jungs schon in der Vergangenheit einige Fans zuspielte. Ich hätte ein solches Album ehrlich gesagt nicht erwartet: Die früher lieb gewonnenen, technischen Bassfiguren und Spielereien gibt es leider nicht mehr, so tönt der Bass leider etwas leise und „nur noch“ songdienlich, was aber in Verbindung mit den ebenfalls „reduzierten“ Drums für eine klarere, sehr straighte Albumlinie sorgt. Raserei und skandinavischer Speed sind einem neuen Grooveverständnis gewichen, was für die Band hoffentlich den richtigen Schritt in eine noch erfolgreichere Zukunft bedeutet und als Indiz für einen kapitalen Runderneuerungsschlag im Hause BURDEN OF GRIEF steht, der ihnen gut zu Gesicht steht. "

 

 

Planet Heavy Metal:

 

"Im Underground sind die bajuwarischen (die Hessen bzw. Westfalen, Anm. d. Band) schon einige Jährchen aktiv und konnten sich in der Zwischenzeit auch eine kleine Fangemeinde erspielen. Kein Wunder, hat man doch schon einige gute Scheiben und Samplerbeiträge veröffentlicht. Nun kommt mit „Death End Road“ die vierte reguläre Scheibe auf den Markt, die mal wieder melodischen Death vom feinsten bietet. Supergeil von Tommy Hansen produziert, geht die Scheibe richtig gut ab und bietet ein paar echte Knaller. „Running Scared“ ist ein richtig geiler Mosher geworden, „Immense Infinity“ geht auch richtig fett ab und das geile „Schizophrenic“, der durchaus Erinnerungen an KREATOR assoziert, ist ein wirklich geiler Brecher geworden. Melodisch, aggressiv und dazu niemals allzu hektisch. So klingt die ganze Scheibe. Dazu passt dann natürlich das raue, leicht rotzig aggressive Organ von Frontröhre Mike Huhmann perfekt in die Musik von BURDEN OF GRIEF. Wer auf guten Melodic Death mit leichtem Thrasheinschlag steht, der auch nach mehreren Durchläufen nicht langweilt, ist mit den süddeutschen Jungens gut bedient. Reinhören ist Pflicht !!!"

 

 

Ancient Spirit:

 

"Und wieder sind 3 Jahre ins Land gezogen, seit BURDEN OF GRIEF ihre letzte Scheibe "Fields Of Salvation" veröffentlichten. Mit "Death End Road" liegt uns nun die aktuelle Langrille vor, doch irgendwie kann mich dieser Release nicht so sehr überzeugen wie der vorige! Zwar sind die Ideen an sich nicht schlecht und beweisen auch technische Fertigkeiten der Musiker, aber unterm Strich betrachtet präsentiert man hier nichts wirklich herausragendes geschweige denn was komplett Neues. Vor allem Songs wie "The Game" oder "The Killer In Me" haben zwar eine coole Dynamik und auch einige coole Riffs / Melodien, aber letztendlich klingt alles wie schon mal gehört. Immerhin zaubern die Melodic Deather mit Stücken wie "Vita Recuta", "Swallow The Sun", dem DARK TRANQUILLITY ähnlichen "Running scared" oder dem ruhigeren "Road Of Visions" noch einige sehr coole Nummern aus ihren Ärmeln. Im übrigen hat man für dieses Album mit "Smashed To Pieces" (vom 1999er "Eternal Solar Eclipse" Demo) und "Immense Infinity" (vom 1996er "A Duet Of Thoughts" Demo) 2 alte Nummern nochmals neu aufgenommen, wobei beide Stücke auch auf dem 2000er Debut Album "Haunting Requiems" bereits vertreten waren, welches damals über Grind Syndicate Media veröffentlicht wurde. Wollen wir aber nur hoffen, dass BURDEN OF GRIEF bei ihrem nächsten Album wieder stärkeres Material abliefern!"

 

Nocturnal Hall, 8/ 10:

 

 

"Much better than the previous record "Fields Of Salvation" sounds the fourth long-player "Death End Road" of the German melodic deathers BURDEN OF GRIEF. Already the introducing short instrumental "Death End Road" shows the high quality standard of the following 52 minutes of music. "Vita Reducta" is a melodic death metal song at its best. Along the following "Swallow The Sun" is the best I’ve heard over the last years from a melodic death metal band! Aggressive vocals, filigree but not less aggressive guitars that play genius solo, too as well as a rhythm section that find the suitable tune to every guitar riff. "The Game" impressively confirms my opinion. Especially the solo of the guitarist Joe and Philipp are unbelievable. But if there’s no good song there would be no good solo. BURDEN OF GRIEF have used the last three years after the release of "Fields Of Salvation" to work at their songwriting. And it has been successful. "Running Scared" contains a refrain that won’t leave your heads again for example. I would like to lay down "Death End Road" to the hearts of all fans of melodic Death Metal! All that misses is a fitting tour right now!"

 

 

Lords Of Metal, 75/ 100:

 

"Unlike many of my fellow countrymen I tend to like Germany and the Germans. That, of course, has nothing to do with the, partly, dubious (war) history of the country. It has to do with the country itself and the politeness of the people. They can most certainly teach us anti-socials something about courtesy. When I receive a record from a German act, it always sets me at ease a bit. It is a kind of guarantee for quality, the so-called German 'Gründlichkeit'. You've already guessed it of course, BURDEN OF GRIEF is a German act. They have issued three professionally produced albums and they have participated on tribute albums for Running Wild, Metallica and Iron Maiden. The fact that the band appears on three cover albums might be typical. While listening to 'Death End Road', which has a very good sound by the way, I start to recognize many elements from my early metal years. The band sounds a great lot like the greater Gods like Dark Tranquillity, At The Gates and the older In Flames. At the end of the nineties many clones were active in this genre, but the number has somewhat decreased nowadays. Looking at the mentioned acts, the reader already knows what kind of music if performed by BOG. The 'Göthenborg' style is played and there are not any surprises at offer. That makes this album somewhat superfluous. On the other hand, leaving originality out of scope, this is not a bad album at all. The songs are performed in an emotional way and during the slower parts the band performs at its best. There are also really heavy pieces of music on the album, but these are the least original parts. During the slower parts, which still have a quick pace, it is hard not to move or bang your head. Nice melodies, pounding drums and heavy guitar riffs are alternated constantly. My colleagues were not really enthusiastic about the band in earlier days. They rated them with 60 and 69 points for two earlier albums. These albums were less well produced, but the songs were heavier. Next to that there was more vocal variation. Compared to the older albums we can say that the songs are a lot better now. With this upward movement in the back of my head I should not give up on them and try to get them to be a little more original on the next album. The capability to produce catchy death metal songs is there. Give them a chance I would say, the quality I mentioned in the introduction is there, without a doubt."

 

 

Disagreement:

"'Death End Road' is the fourth CD by BURDEN OF GRIEF, a band from Northern Germany which was formed about ten years ago. In 2000, they released a debut which was a mixture of thrash and death metal, but have afterwards become a classic melodic death metal band inspired by the usual acts from Sweden. After a short intro, the first regular track 'Vita Reducta' is an aggressive and technical song with fascinating dual guitar playing. 'Swallow The Sun' is less fast, but still brutal and powered by great guitar lines again. BURDEN OF GRIEF are certainly not a very innovative band, but they are showing that melodic death metal can have many different faces. 'The Killer In Me' and 'Drown In Sorrow' are the album's most brutal tracks. 'The Game' and 'Schizophrenic' are often changing from mid-tempo to extremely fast parts. 'Road Of Visions' is the quietest track with some gothic and doom parts, without ever getting mellow. Finally there are two bonus tracks which are re-recordings of some earlier material. All songs impress with unbelievable energy, dynamic double bass and excellent melodic guitar lines. The harsh vocals are maybe a bit too monotonous, but that's the case for many death metal bands. Everyone who likes In Flames and Hypocrisy should find some interest in the latest BURDEN OF GRIEF release."

 

 

Gothtronic:

 

„It is easier to endure mediocrity if you really like a genre. If you have to wait five years for your favorite band to release a new record, then it is nice if there is a copycat to fill the gap. Unfortunately for Burden of Grief, a German band that released their first demo in 1996, I am not a huge fan of melodic death metal in the vein of At The Gates and more of these Swedish bands. To be fair, the band plays tight and this record is well-produced. The experience of this act (it is their fourth full-length after all) means that they can also write decent songs. But their mediocrity is revealed by the fact that they write basically the same song over and over again. After listening to this record, three times in a row I still can't distinguish a single song. Although this is the first time I hear Burden of Grief, the release also contains two bonus tracks, which are re-recorded versions of old demo songs. I can only conclude that they haven't changed much over the years, but the new material seems a bit more aggresive, which is probably a good thing. I am not saying that this is a bad record, there might be legions of melodic death metal fans out there that really "dig" this album, but in my opinion this is decent at best.”

 

 

Thoughts Of Metal:

 

"BURDEN OF GRIEF is a German Melodic Death/Thrash band that will release its newest album, "Death End Road", on the 30th of March via Remedy Records. Prior to this new release the band made the following records, next to a couple of appearances on tribute albums: 'Fields Of Salvation' (2004 - Remedy Records / Soulfood), 'On Darker Trails' (2001 - Massacre Records / Connected), 'Haunting Requiems' (2000 - Grind Syndicate Media / Point Music), 'Above Twilight Wings' (1997 - selfproduced Demo MCD), 'A Duet Of Thoughts' (1996 - selfproduced Demo Tape). BURDEN OF GRIEF was formed in late summer of 1994 and have so far released two demos and including the forthcoming one, four albums. It seems like a typical characteristic when starting a band, but BURDEN OF GRIEF also knew some line-up changes. More about that can of course be found on the band's website. This is again a band that's new to me, except for the name. "Death End Road" starts with an intro, but is nothing compared to the heaviness that comes through with "Vita Reducta", where similarities with CHILDREN OF BODOM are certainly well-placed. Musically heavy parts are mixed with a slower, melodic chorus. The (low) screams are quite good, but could be annoying after a while. "Swallow The Sun" promises to be better, at least the intro sounds very nice. Then the pace is set, with the pedal down, but again taking back some speed for the chorus. Variation is key here, to keep the attention vivid, although I would have preferred to see more uptempo parts. "The Game" starts in midtempo style and you'd think it will continue like this, but then a short drumroll and off they go. If you listen well enough you can hear similarities with CONTRADICTION, and their "The Warchitect" (2006). All in all "The Game" is quite a good song. "Running Scared" features great drumming, uptempo, vicious, instantly taking you by the throat. Mike's harsh vocals don't seem to suffer from this kind of singing. And here we have another thumbs up song. Sure, it's nothing original and nothing groundbreaking or whatever, but it's just very solid. After the intro, a not so bad "Victa Reducta" and two quite solid songs, it seems the band found the right spirit to continue, which is again proven by the very nice and absolutely killer "The Killer In Me". Brutality reigns thanks to the riffing, but also the splendid drumming. Musically, especially in the verses, you could think of ONE MAN ARMY AND THE UNDEAD QUARTET's debut "21st Century Killing Machine", and more specifically the uptempo songs. The fast pace is even set forth with "Drown In Sorrow", although a bit slower than before. Still, it contains all the necessary ingredients to get you pumped up, to channel your rage, to upset your neighbours/teachers/colleagues. And if this wasn't enough... BURDEN OF GRIEF just keeps on going. Just listen to "Schizophrenic". Another aggressive track with uptempo at well-chosen moments. And those moments are sheer bliss. *drools* Here I can't help but refer to SCORNAGE, CONTRADICTION, and more contemporary Thrash bands. Thundering drums and scratching riffs are used in a first midtempo part of "Passion Of The Night", after which there's a tempo increase. Needless to say this does the song a lot of good. Something a little faster would be welcome, but then it would be monotonous after the last couple of tracks of speed. Still there's a nice division between slower, melodic and faster moments. Another solid song, but I prefer the previous ones. "Road Of Visions", which closes the normal tracklisting, leaves the heavy guitars away in the verses, but they do return for the bridge and chorus. This is probably the slowest song on the album and to be honest, I'm not that fond of it. I like slower songs, but here it doesn't work that well. Now for the bonustracks, which are apparently re-recorded older songs: "Smashed To Pieces" is - as the title explains - a to the bone uptemop Thrash song and oh so great. And the same counts for "Immense Infinity", although you do get some breakdowns here and there. But those extra songs sure are well-chosen and even make this album more interesting. BURDEN OF GRIEF has made quite a good record with "Death End Road", filled with overall very nice melodic Thrash songs that any fan of this music should love. This is also a good medicine for stressy days or when you like to get more energy, ready for whatever task awaits you."

 

Magic Fire Music:

 

"Revoilà BURDEN OF GRIEF, pour un quatrième album au goût fort sympathique. Le Death Mélodique Allemand n’a donc pas dit son dernier mot, car depuis l’excellent album de Dark Age, il n’y a quasiment rien eu de bien nouveau. Produit par l’incroyable Tommy Hansen, qui pour le coup ne semble pas trop s’être foulé, ce "Death End Road" est selon la bio, la preuve que la scène allemande de Death Mélodique peut rivaliser avec sa grande sœur scandinave. Permettez-moi d’en douter, car même si ce nouvel album est bon, nous sommes encore loin des groupes ‘made in Göteborg’. Les progrès sont évidents c’est sûr, le groupe ayant pas mal rajouté d’influences modernes dans sa musique, sans doute pour se rapprocher des ténors suédois, mais nous sommes en droit de nous demander, pourquoi après tant d’années ces formations ne sont toujours pas capables d’innover par eux-même. "Death End Road" est un bon disque de Death Mélodique, mais malheureusement il n’en est qu’un de plus. De là à faire patienter jusqu’au prochain Dark Tranquillity, je doute. BURDEN OF GRIEF propose donc là, avec son quatrième album un disque plaisant sans plus, ce qui à l’heure actuelle n’est déjà pas si mal, vous en conviendrez."

 

 

Violent Solution:


"Allez comprendre, c'est certainement Odin qui a voulu me punir de mettre une note moyenne à ce bon petit groupe de deuxième division qu'est BURDEN OF GRIEF, car il aura fallu que je m'y remette à 3 fois avant de réussir à mettre cette kro dans la base. Car oui, les Allemands de BOG ont tout pour plaire: de la bière, du potentiel musical (compétence et composition); ils savent y faire pour vous pondre des albums de MéloDeath hyper classique, mais dont la petite pointe de Thrash est des plus efficaces. Pourtant, je n'aurais pas adhéré à cet album. C'est joli tout plein, mais pas assez agressif à mon goût: les mélodies sont superbes, mais pas énergiques pour deux sous, à part dans les passages bien Thrash ("Running Scared" ou l'excellent "Swallow the Sun"). C'est limite si ça ne sonne pas BluesMetal à certains moments (l'intro, "Road of Visions"). Bref ce sont leurs deux anciennes compos réenregistrées qui sont les plus rentre-dedans (ça se shootait au DARK TRANQUILLITY à l'époque), c'est dire. Et pour enfoncer le clou, leur nouveau deal avec Remedy leur aura permis de bénéficier d'une pochette de classe internationale, comme Remedy les affectionne tant... Y a que le logo qui pête..."

 

 

Pavillon666:


"Il y a des albums que l'on appréhende en plusieurs fois ; vous savez, ceux qui nous laissent d'abord indifférents et que l'on commence à apprécier au fur et à mesure des écoutes … "Death End Road" a eu cet effet sur moi. J'ai toujours eu beaucoup d'estime pour BURDEN OF GRIEF. Depuis ses débuts, le groupe offre une musique sincère et assume avec classe toutes leurs influences. BURDEN OF GRIEF a été, pour moi, pendant longtemps, un honnête groupe de Death Metal mélodique avec des influences 80's allant, comme nous l'avaient laissé penser leurs reprises, de Metallica à Iron Maiden en passant par Running Wild. En résumé, de dignes travailleurs de l'Underground, comme beaucoup de groupes allemands. Première impression sur "Death End Road" : un choc. Choc ressenti après quelques secondes d'écoute de leurs nouveaux morceaux sur Myspace. Choc car leur son est sous accordé, les guitares sont étonnement grasses, le chant urbain, les rythmes groovy (l'œil pâle, euh non, là j'exagère …). Bref, tous les symptômes d'une contagion Nu Metal Core ; donnez-lui le nom que vous voudrez. Non pas que j'ai une aversion particulière pour les genres précités, mais c'est toujours déstabilisant d'entendre un groupe traditionnel changer si soudainement de bord. Un choc donc, si bien qu'à la toute première écoute, j'ai eu l'impression d'écouter le dernier Trivium ou Killswitch Engage… Ce jugement était fait jusqu'à ce que l'on me demande de me pencher sur ce nouvel album de BURDEN OF GRIEF. Intégrité intellectuelle oblige (quel manque de modestie, faut se calmer Evil Priest !), je me devais de procéder à la dissection sonore de "Death End Road" en bonne et due forme ; c'est-à-dire confortablement vautré dans un canapé avec une bière fraîche à la main (non, je déconne, je ne bois que du lait fraise …), l'oreille collée aux enceintes d'une stéréo à la hauteur de la production proposée. Et là, grande surprise : le deuxième effet de "Death End Road" - ce dernier opus en date de BURDEN OF GRIEF venait de me révéler toute son épaisseur et son intensité. Car ce nouvel album, par delà ses sonorités incontestablement modernes, est affaire de feeling et de (superbes) mélodies. Chaque morceau trouve son écho dans une autre partie de l'album et le tout s'apprécie comme cela, dans son intégralité, un peu comme un concept musical entier. Alors, pour conclure sur "Death End Road", on peut dire, qu'avec cet album, les allemands quittent le domaine du mélo death pur jus pour une approche très moderne, trop moderne si l'on en juge par la quantité astronomique de sortie estampillée de près ou de loin Metal Core. Mais cette affaire de forme n'enlève rien à la qualité des compositions et au savoir faire des musiciens, qui apparaissent au grand jour après plusieurs écoutes attentives. Un album qui n'entrera pas au Panthéon du Metal germain, certes, mais de qualité, tout de même, très honorable."

 

Perigo De Morte:

 

"Inicio do 2º mês deste ano de 2007, com mais novidades a serem lançadas durante este primeiro trimestre. Formados em 1994, os BURDEN OF GRIEF vêm da Alemanha e trazem de baixo do braço o 4º de originais a ser editado no próximo dia 30 de Março. A "festa" de lançamento de "Death End Road" será acompanhada entretanto com um renovado website da banda. Para os fans de Metallica, Slayer, Iron Maiden, Arch Enemy, Soilwork, In Flames e Trivium, este é um álbum que merece toda a atenção. O termo melodic death metal é aplicado geralmente ás bandas escandinavas, mas os BURDEN OF GRIEF na realidade não se confundem com as bandas nórdicas que são consideradas melodic death metal ou symphonic black metal. Os BURDEN OF GRIEF - que melhor se descrevem como a combinação de death e thrash metal com referências power metal - vão buscar a sua maior inspiracao ás bandas americanas e inglesas desde Slayer, Megadeth e até mesmo Iron Maiden."

 

Allaradio, 4/ 5:

 

"Quarto album per i BURDEN OF GRIEF e solidi e imperterriti, come una roccia, i cinque death metal kids teutonici, sfornano un nuovo pugno in faccia di pesante e melodico death/metal, di stampo europeo. Subito dall opener "Vita Reducta" siam al cospetto di un death metal melodico e di ottima fattuta, con basso e batteria potenti e precisi e supportati da un'ottima produzione; il vocalist Mike, sfodera una performance cattiva e sporca al punto giusto e i due axe man Phillip e Florian, creano un muro sonoro di alto spessore. Granitica e dai rimandi a bands come Grave Digger e Iron Maiden, la successiva "Swallow The Sun" futuro classico dal vivo; "The Game" invece si spacca a meta' tra una strofa potente e incisiva e un coro piu' ad ampio respiro, molto alla At The Gates e In Flames. Velocita' e ottimi intrecci di chitarra in "Running Scared" e in "The Killer Is In Me", quest'ultima non lontana dagli Slayer di "Divine Intervention" ma dal coro alla Grave Digger, piu' "incacchiati"! Sfuriate di ottimo death/heavy classico in "Schizophrenic" e nella doppietta finale "Passion Of The Night" e "Road Of Visions", sempre sostenutissime e suonate con perizia tecnica notevole. Una band da tenere d'occhio questi BURDEN OF GRIEF, potrebbero rivelarsi delle vere bombe col passare del tempo. Consigliatissimo!"

 

 

Babylon Magazine:


"I primi gruppi che mi sono venuti in mente ascoltando questo quarto lavoro dei tedeschi BURDEN OF GRIEF sono i The Haunted e gli Ablaze My Sorrow, ma anche i celebri Trivium: a tre anni di distanza dal valido "Fields Of Salvation" i nostri confezionano un discreto disco di melodic death secco, energico e suonato con il giusto spirito hardcore, ottenendo un risultato che per molti versi non si discosta molto da quei canoni che oggi identificano il metalcore, con l'unica differenza che qui le clean vocals non esistono. Attiva sin dalla fine dei '90, la band è stata prima prodotta da Grind Syndicate Media, per poi transitare per Massacre e giungere infine alla Remedy Records. La voce di Mike Huhmann, le chitarre in stile svedese e la batteria tecnica e veloce di Sebastian "Rob" Robrecht rendono eccome (ottima la sezione ritmica), e si può facilmente immaginare che una band simile possa dare il massimo dal vivo, anche se su cd rende già molto: 52 minuti sanguigni, melodici e assai godibili, anche se il gruppo non si discosta mai dalla linea direttrice (e questo è forse il difetto di questo album). Coinvolgenti "Swallow The Sun" e "Running Scared" (che attacco!), melodica e maggiormente riflessiva (ma comunque non lenta) quella che avrebbe dovuto essere la conclusiva "Road Of Visions", alla quale però seguono due bonus tracks (ri-registrazioni di tracce presenti sul primo lavoro della band, "Haunting Requiems"), tra cui la finale "Immense Infinity '07", un'ipotetica via di mezzo tra i Naglfar e i Dark Tranquillity."

 

 

Metalitalia:


"Suonare death metal melodico e uscire sul mercato a poco tempo di distanza dalla ricomparsa sulle scene dei Dark Tranquillity ti fa partire in netto svantaggio. Specie poi se questi ultimi tornano con un ottimo album quale "Fiction". I tedeschi BURDEN OF GRIEF non sono però dei pivelli, sono al quarto album, a tre anni di distanza da "Fields Of Salvation" e conoscono bene il genere che suonano. Riescono così a rendersi competitivi pur al cospetto dei padri putativi del genere. Le nove tracce (più le due di bonus) sono quindi delle buone song di death metal melodico, dai suoni molto svedesi e debitrici ovviamente della coppia In Flames-Dark Tranquillity. Quello che però caratterizza i tedeschi è che nei momenti di break delle loro canzoni, a differenza della moda metalcore molto in voga, i teutonici non inseriscono clean vocals, ma rimangono con una voce meno growl, ma sempre aspra, a volte sospirata. Le canzoni sono varie, si passa dai brani più veloci e più rudi (senza mai arrivare ai blast beat) a brani più calmi e ragionati dove le chitarre disegnano sapienti melodie lasciando spazi a break molto melodici farciti da assoli di buona fattura. Da segnalare, fra i brani, la dolcezza di "Road Of Vision",le belle melodie con gli assoli di "Swallow The Sun" e le veloci "Running Scared" e "Immense Infinity", uno dei pezzi migliori dell'album inserito, chissà perché, come bonus track. Un disco bello, simile ma diverso dagli stilemi dei Dark Tranquillity, comunque