25|12|2008 - (GER) KASSEL - Musiktheater

 

Metallic-Zine:

"Spätestens seit Erscheinen ihres aktuellen Longplayers 'Death End Road' haben die Warburger Deathmetaller den wichtigen Brückenschlag vollzogen, sich vom früheren Undergroundact seit geraumer Zeit schrittweise zu einer der besten, nunmehr solidesten Todesbleicombos hierzulande entwickelt, die in punkto Livepräsenz längst keine Konkurrenz mehr fürchten muss. Der Fünfer entpuppt sich neben den später im Laufe des Abends auftretenden Kissin´ Time vor zahlreich in den Nachthallen versammelter Fankulisse live on stage als Topabräumer des Abends auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Zeitlich günstig im Billing platziert, geben BURDEN OF GRIEF eine bärenstarke Vorstellung in den Nachthallen! Die Gitarrenfraktion in Person von Johannes und Philipp sägt, groovt und bangt, was Langhölzer und Matten hergeben, die Rhythmussektion mit Florian am Bass und Drummer Robb schafft ein atmosphärisch dichtes Fundament, Neuzugang Robb bearbeitet seine 'Schießbude' mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks), während Shouter Mike ständig in Bewegung das Publikum anfeuernd, über die Bretter tobt und alles rausholt, was die Stimmbänder hergeben, unterstützt vom hoch motivierten, bis zum letzten Ton euphorisch mitgehenden Pulk. Die gesamte Band gönnt weder sich, noch dem Publikum die geringste Pause, sondern liefert stattdessen einen derart mitreißenden Gig auf dem vierten MoC-Festival, dass es viele Besucher schlagartig von der Theke bis in den vorderen Bühnenbereich zieht! Selbst am und im Bereich der großen Rundtheke der Kasseler Nachthallen sind zahlreiche Augenpaare auf eine Band gerichtet, deren Timing auf der Bühne hundertprozentig stimmt. Egal, welches Stück der Setlist gebracht wird: ('Swallow The Sun', 'The Killer In Me', 'The Nightmare Within' ... - BURDEN OF GRIEF legen einen sensationell fetten Auftritt hin, der die Bretter der Nachthallen zum Beben bringt! Eine Vorstellung, die eigentlich per Video hätte dokumentiert werden müssen. Vierzig Minuten BURDEN OF GRIEF bedeuten vierzig Minuten reine Deathmetalenergie einschließlich kompakter Melodien non Stop am Stück, ohne Verschnaufpause und erst recht keine Gefangenen! Kompromisslos bis zum Schluss fahren BURDEN OF GRIEF eine mächtig brutale, überraschend glasklare Soundwand, die ausnahmslos alles überrollt, was nicht rechtzeitig bei drei auf den Bäumen ist. Der komplette Verlauf des Gigs spricht Bände: Permanentes Stageacting einer super aufgelegten Band, die traumhaft sicher an den Instrumenten fungiert, wie ein Orkan über die Bretter wirbelt, sich als prima aufeinander abgestimmte Einheit präsentiert, dabei nichts als verbrannte Asche vor einem frenetisch mitgehenden Publikum hinterlässt, das den Deathmetal-Fünfer triumphal abfeiert als hätte man gerade soeben eine Meisterschaft gewonnen! Das kraftvoll in die Saiten langende Gitarrenduo brilliert mit sauberen Riffs und feinen Soloeinlagen. Bass, Gesang und Schlagzeug lassen ebenfalls kaum den geringsten Wunsch offen. Nicht wenige geraten an diesem Abend mächtig ins Staunen oder Bangen bis zur völligen Erschöpfung. Alle Verstärker qualmen, wohin man auch blickt - endlich werden zahlreiche Matten bis zum äußersten Anschlag geschwungen, bis die Pupillen zum Stillstand kommen! Welch herrliches Bild, wenn überall Haare fliegen, während das Ambiente, der Ort des Geschehens einem Hexenkessel gleicht: Eine phantastisch aufspielende Band, die bis zur Ekstase ausklinkende Fanschar und kurz vor Schluss noch eine satte Coverversion des alten Metallica-Gassenhauers 'The Four Horsemen' – sorgen für reichlich Atmosphäre. Feine Sache, und das alles im druckvoll fett abgemischtem Soundgewand, wofür dem zuständigen Mischer hinterm Reglerpult anerkennenderweise ein ganz besonders dickes Lob gebührt. Klasse! Dieser Killer-Gig hat eindrucksvoll belegt, warum BURDEN OF GRIEF völlig zu Recht die vielleicht beste nordhessische Deathmetalformation sind. Generalprobe bestanden! Sahnig eingestimmt, sehe ich dem Rest des Abends relaxt entgegen."

 

Metal Event:

"Danach legten BURDEN OF GRIEF, die in meinen Augen derzeit beste Death-Metalband Deutschlands aus dem lauschigen Warburg, los. Nach einigen Besetzungswechseln um die beiden "Urviehcher" Philipp Hanfland und Mike Huhmann, unter anderem durch Mitglieder von Twilight Prophecies und Gutlock, ist die Band gereift und durch ihre Professionalität, Musikalität und Spielfreude unschlagbar. An diesem Abend merkte man der Band an, dass sie wirklich viel Spaß bei der Sache hatte. Das schlug natürlich auch auf das Publikum um, das die gute Show zu honorieren wusste und die Songs frenetisch abfeierte. Ein fantastischer Auftritt von einer wirklich gut gelaunten und spielfreudigen Band. Leider, auf Grund des straffen Zeitplans, für meinen Geschmack deutlich zu kurz." 

 

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“…the songs know to thrill with strong melodic guitar work…”    Rock Hard

“…a listening pleasure of string-duels and Maiden-accents...”   Metal Hammer

“…this album is bursting with strong melodies…”   Legacy

“…a strong death/ thrash rubdown with a top-production…”   Powermetal

“…the band presents one superlative after another...”   Pure-Metal

“…the best record of their career...”   Heavy-Hardes

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