"Zu Beginn des livehaftigen Dreierpacks durfte die Kasseler Death Metal-Combo BURDEN OF GRIEF ihr Können unter Beweis stellen. Dass die Herrschaften schon seit geraumer Zeit im Business unterwegs sind, erkannte man an der spielerischen Versiertheit des Fünfers. Die Songs hatten einen enormen Wiedererkennungswert, hervorgerufen durch knackige Riffs und melodische Parts, die immer wieder mit dezenten Blastbeat-Schüben und Metalcore-Elementen angereichert wurden. Wenn man an BOG etwas bemängeln kann, dann ist es der eindimensional anmutende Brüllgesang von Mike Huhmann. Aber das ist dann wohl eher eine Frage des Geschmacks. Objektiv trafen die Melo-Death-Recken mit ihrer Mischung aus ARCH ENEMY, alten IN FLAMES und CHILDREN OF BODOM den Zahn der Zeit, vergingen sich sogar an einem Stück von PANTERA, welches mir, dem PANTERA noch nie so richtig gefallen haben, zwar unbekannt war, in BOG'scher Interpretation und Intonation aber durchaus gefallen konnte. Nach 45 Minuten war die Chose auch schon wieder vorbei. Ein exzellenter Anheizer für die Bands, die noch kommen sollten."



