Metal Inside:
"BURDEN OF GRIEF begrüßten uns mit einem amtlichen "Hallo Wacken!!!" und legten einen routinierten Gig auf die harten Bretter. Mit Dirk am Bass und Mike am Mikro haben die Melodic Deather aus Hessen zwei absolute Rampensäue am Start, die für alle übrigen Bandmitglieder gleich mit rumturnen und eine geile Show machen. Außer, dass die Snare ein wenig blechern klang, war der Sound auch in Ordnung. "The Silent Killing" und "Slowly Pass Out" vom aktuellen Album "Fields Of Salvation" kamen hammergut nur das etwas lahme Publikum war wohl eher "The Nightmare Within". BURDEN OF GRIEF legten sich dennoch ins Zeug und schafften es mit dem Iron Maiden-Cover "Aces High" und den eigenen Songs "Reborn", sowie "Frozen Pain", doch noch ein paar Fans auf ihre Seite zu ziehen. Da gab es richtig toll Applaus."
Vampster:
"Hatten Dawn Of Disease schon eine enorm dynamische Show abgeliefert, so wussten die Hessen BURDEN OF GRIEF diese in puncto Bühnenpräsenz noch einmal zu übertreffen. Was die (leider immer noch recht spärliche) Besucherschar nämlich in der folgenden Dreiviertelstunde erwarten sollte, ist zweifelsohne als erstes Highlight des Bretthart Open Airs zu bezeichnen: Die Musiker grinsten über beide Ohren, spielten ihre coole Thrash-/Melodic Death-Mischung mit atemberaubender Präzision herunter und waren immer wieder zu Späßen aufgelegt. So begrüßte Sänger Mike Huhmann die phlegmatischen Zuschauer, die es sich allesamt auf Wiesen bequem gemacht hatten, auf denen man auch um 16 Uhr nachmittags noch immer ohne größere Probleme eine Partie Golf spielen konnte, beispielsweise mit einem ironischen "Hallo, Wacken!" oder einem "Na, bequem da unten? Ich leg mich gleich dazu.", womit er natürlich die Lacher auf seiner Seite hatte! Doch auch ohne Galgenhumor konnten die Musiker die Leute schwer beeindrucken, allen voran natürlich Bassist und Berufszitteraal Dirk Buhlmann, der nicht nur wegen seiner apathischen Bewegungen frischen Wind in die Rhythmusfraktion der Combo gebracht hat und sich vergnügt durch Live-Knaller wie "Reborn", "Silent Killing" oder "Nightmare Within" prügelte. Auch ein Iron Maiden-Cover durfte natürlich nicht fehlen - die Affinität zu den Jungfrauen haben BURDEN OF GRIEF ja nicht zuletzt mit ihrer coolen Version von "Prowler" auf dem Tribute-Album "A Tribute to the Beast" preisgegeben - und da man in jüngster Vergangenheit des Öfteren wieder das coole "Aces High" aus dem Ärmel geschüttelt hatte, gliederte man es kurzerhand auch an diesem Nachmittag in die Setlist ein. Ein auf Anforderung eines vorwitzigen Zuschauers kurz angejammtes "Come As You Are" rundete jedenfalls einen bemerkenswert starken Auftritt ab und wären zu diesem Zeitpunkt schon mehr Leute im Badener Limbach gewesen, so hätte man BURDEN OF GRIEF womöglich als absolutes Stimmungshighlight des Festivals herausdeuten können!"
Metalnews:
"Mit BURDEN OF GRIEF stand anschließend die erste überregional bekannte Band auf dem Programm. Mit ihrem melodischen Death Metal haben die Jungs aus Nordhessen sich bisher als starke Live-Band etabliert. Diesen Ruf konnten sie auch in Limbach festigen. Zudem hatten sie auch das Glück, das die Zuschauergemeinde langsam aber stetig anstieg und somit auch die Stimmung vor der Bühne immer besser wurde. Routiniert und souverän zockten sich sich BURDEN OF GRIEF durch ihr Set und zeigten sich dabei als tighte, eingespielte Einheit."



