Metalius:
"Jetzt war es Zeit für leicht schwedisch angehauchten Melodic Death Metal. BURDEN OF GRIEF hatten ja schon zu Beginn des Jahres mit ihrem aktuellen Longplayer "Fields Of Salvation" eine ordentliche Visitenkarte abgegeben, und dass die Mucke auch live ein wahrer Ohrenschmaus ist, hatten sie in der Vergangenheit des Öfteren bewiesen. So war es nicht nur für mich erneut eine wahre Freude, die Kompositionen des Fünfers aus Kassel zu belauschen. Leider schienen einige der Anwesenden noch anderweitig außerhalb der Halle beschäftigt zu sein, sodass es anfangs doch ein wenig leer vor der Bühne war. Den Mannen um Sänger Mike Huhmann war das relativ wurscht, denn sie gaben mit Songs wie "Silent Killing" oder "Desaster And Decay" gleich mal richtig Gas. So langsam taute dann auch das Publikum auf und drückte der Band seine Anerkennung aus. Außerdem verstand es der stets gut aufgelegte Sänger bestens, mit einem müden Haufen umzugehen. Nach ein paar Eigenkompositionen stand dann mit "Aces High" eine Coverversion von Iron Maiden auf dem Programm und verbesserte die Stimmung abermals. Auch zehn Jahre nach ihrer Gründung wirkten BURDEN OF GRIEF frisch und voller Spielfreude, so kann es in Zukunft gerne weitergehen."
Nocturnal Hall:
"Die darauf folgenden BURDEN OF GRIEF hatte ich in der letzten Vergangenheit schon öfters gesehen, weswegen ich diesen Auftritt nicht kontinuierlich verfolgt habe. Aber natürlich trieb mich das Metaller-Herz doch immer wieder in die inzwischen schon ganz schön aufgeheizte Halle, wo sich leicht feststellen ließ, dass die Band ihren Set mit der gewohnten aggressiven Professionalität durchzog. Wie jedes Mal habe ich mich auch diesmal gefragt, woher Shouter Mike die ganze Luft für seinen Gesang nimmt, ansonsten gab's einen repräsentativen Querschnitt durch das bisherige Schaffen. Beim obligatorischen Maiden-Cover musste diesmal "Aces High" dran glauben, die Leute hatten ihren Spaß, und von meiner Seite gibt es so auch absolut nichts zu meckern."
Neckbreaker:
"Als nächstes folgten nun BURDEN OF GRIEF. Die Jungs haben schon so einiges an Erfahrung auf der Bühne und überzeugten das Publikum nicht immer nur mit eigenen Kompositionen. Da man heute nur 45 min. Spielzeit hatte, konnte man nur eine Coverversion bringen. Und da hatte man sich für "Aces High" von IRON MAIDEN, in einer etwas schnelleren Spielweise, entschieden. Aber die eigenen Stücke sind genauso gewaltig beim Publikum angekommen und so war es auch kein Wunder, dass vor der Bühne mächtig abgefeiert wurde. Wie gesagt hatte die Band leider nur 45 min. Spielzeit und so gab es dann auch keine Zugabe, da man die Zeit voll ausgenutzt hatte."



