“Etwa mit einer halben Stunde Verspätung betrat der aus dem Raum Kassel kommende Death Metal Fünfer BURDEN OF GRIEF kurz nach 18:15 Uhr vor Einbruch der Abenddämmerung die Bühne. Rechtzeitig zu Beginn des Sets hatten sich bereits einige Fans vor der Bühne eingefunden. Nach und nach kamen immer mehr hinzu, um einen Set zu bewundern, den man kurz und prägnant wie folgt beschreiben kann: technisch sauber, stellenweise mächtig groovig, arschtight und voll auf die Zwölf! Gleich vom ersten Stück an brach ein gewaltig brachiales Death-Metal-Gewitter über das erstaunte Publikum herein. Das Quintett legte los wie ein Berserker! BURDEN OF GRIEF stehen für technisch versierten Old School-Death-Metal mit klassischen Maiden- Einflüssen, der richtig schön deftig in den Allerwertesten tritt! Wer bei dieser Band lange ruhig stehen bleibt, ist selbst schuld. So sah es auch das Gros der vor der Bühne versammelten Fans, unter denen sich sogar einige Black-Metal-Fans befanden, die gleich von Beginn an ordentlich bangten was das Zeug hielt. Nummern wie: “Paradox Reality”, “Reborn” oder “Frozen Pain” verfehlten ihre Wirkung nicht, zumal der Sound nach leichten Anfangsschwierigkeiten während des ersten Stückes immer besser, sprich fetter und klarer wurde. Es wurden keine Gefangenen gemacht! Die motivierten Fans quittierten den hohen Einsatz der Band mit verdienten Zugaberufen. Das etwa in der Mitte des Sets gebrachte Maiden-Coverstück “Prowler” wurde in einer derart heftigen Version gespielt, dass es eine wahre Freude bereitete die Mähne zu schütteln, bis die Pupillen zum Stillstand kommen! Fazit: Ein guter Gig, der darauf hoffen läßt, BURDEN OF GRIEF bald auch wieder in unseren Breitengraden bewundern zu dürfen.”



